Das Thema “Stehende Welle” ist in Brixen seit einiger Zeit aktuell. Eine junge Initiativgruppe hat sich des Themas angenommen und versucht derzeit Wege und Möglichkeiten zu finden, ein derartiges Vorhaben in Brixen zu realisieren. Beim Projekt “Stadt Land Fluss” wurde die stehende Welle bereits mehrfach thematisiert und als eine von mehreren Maßnahmen zur Aufwertung der Flussräume in das Maßnahmenpaket integriert. Was noch fehlt ist wie so oft üblich die Finanzierung.
Um über das Thema zu informieren hat die Initiative am heutigen Freitag 24.02. einen Filmabend im Jugendhaus Kassianeum geplant. Gezeigt wird der Dokumentarfilm “keep surfing”, Beginn 18 Uhr. Hier der Trailer zum Film:
Seit einigen Tagen hat auch Brixen seinen WLAN-Hotspot, und zwar im Stadtpark. Der von der Jungen Generation in der SVP geforderte und den Stadtwerken errichtete Sender gilt vorläufig Testspot, um zu sehen, wie das Angebot angenommen wird. Dauerhafte Standorte könnten der Domplatz sowie die Rappanlagen (in Kombination mit dem Slacklinepark) oder der südliche Teil des Hofburggartens (außerhalb der Mauern und des denkmalgeschützen Bereichs) sein. Die Tageszeitung berichtet heute über den neuen Spot in ihrer Ausgabe.
Die Junge Generation und der Stadtrat testen den Spot. Quelle Südtiroler Tageszeitung
In der letzten Sitzung des Gemeinderates wurden 4.000,00 € für die Realisierung des von vielen Jugendlichen lang ersehnten Slackline-Parks genehmigt. Besonders erfreut darüber ist die Junge Generation in der SVP, dessen Gemeindejugendrefrent Arno Parmeggiani sich maßgeblich dafür eingesetzt hat! Die vorraussichtliche Realisierung erfolgt in den Rappanlagen, wo die Jugendlichen bereits heute “slackn” …
Weniger erfreut darüber war in der Gemeinderatssitzung Hartmuth Staffler von der Südtiroler Freiheit. Er bezeichnete diese Tätigkeit in den Rappanlagen als störend. Und weil die JG diese seine Aussage kritisiert hat, wirft Staffler nun der JG in einer Presseaussendung Verleumdung vor und behauptet, dies nicht gesagt zu haben, im Gegenteil die Tätigkeit gelobt zu haben. Ich war bei der Sitzung dabei. Von Seiten Stafflers kam zwar Zustimmung zu den 4.000€, aber keinerlei Lob, und das Wort “stört” hat er verwendet. Von Verleumdung kann also keine Rede sein.
Innerhalb der Jungen Generation in der SVP hat sich eine kleine Arbeitsgruppe mit der Öffnung und Nutzung des Hofburggartens auseinander gesetzt. Besonderer Fokus der JG: die Anliegen der Brixner Jugend. Aus den verschiedenen Überlegungen und Ideen sind letztlich 4 Kernanliegen übrig geblieben:
- In der erweiterten Arbeitsgruppe der Gemeinde sollte ein Vertreter einer Jugendorganisation dabei sein
- im großen Hofburggarten-Areal soll es verschiedene Bereiche geben, darunter einen offenen und kostenlosen (zum chillen …), einen Bereich für Veranstaltungen sowie einen “touristischen” Bereich
- der Zugang zum Gartenareal soll kontrolliert sein
- Potentielle Eintritte sollten an die brixen.mobil card gekoppelt sein
Die Junge Generation in der SVP im Eisacktal hat am Samstag eine neue Führungsspitze für die kommenden drei Jahre gewählt. Neue Vorsitzende des Bezirksjugendausschusses ist Claudia Dariz aus Brixen, Stellvertreter sind Johanna Huber und Dietmar Pattis (Vahrn). Weiters im Ausschuss: Michael Brugger aus Vahrn, Philipp Gummerer aus Tils, Armin Kerschbaumer aus Lajen, Franz Josef Tauber aus Natz, Martin Weinberger aus Brixen und Tobias Weger aus Rodeneck.
Die Pressemitteilung von einer vor rund ein einhalbjahren ins Leben gerufenen Arbeitsgruppe zur Unterstützung der Jugendkultur in Brixen hat in den heutigen Medien großes mediales Echo erfahren.
Unsere Zielsetzungen:
- Jugendkultur(en) in Brixen sichtbar machen
- Jugendkulturen in Brixen möglich machen
- Jugendkulturen vernetzten
Einer der am meisten kommunizierte Wunsch der Brixner Jugend war in den letzten Jahren ein Veranstaltungszentrum. Es gibt bis dato keine Struktur, in der Jugendliche größere Veranstaltungen (auch in Eigeninitiative) jugendgerecht abwickeln können. Über den Gedanken einer so genannten Black Box hinaus kann man dann auch an etwas mehr denken, an ein Zentrum für die Jugendkultur, das aber auch als Szene-Treff fungiert.
Ich denke so eine Struktur kann/soll die langfristige Vision sein! Mittel bzw. kurzfristig müssen wir aber eine Lösung finden für die Abwicklung von größeren Veranstaltungen. Die Führung einer derartigen Struktur (z.B. in Kooperation mit der Musikschule) kann dann bspw. von den beiden aktuellen Jugendzentren bewerkstelligt werden, auf dass aus dieser intensiven Zusammenarbeit vielleicht eine langfristig gemeinsame Sache wird.
Eines der wichtigsten Projekte der Landes-JG ist z. Z. die Schaffung von WLAN-Zonen in allen Südtiroler Gemeinden, eine Zielsetzung, welche sich die Junge Generation Brixen ebenfalls auf ihre Fahnen geschrieben hat. Dabei haben Gemeindejugendreferent Arno Parmeggiani und ich bereits erste Vorgespräche über den technischen Aufwand derartiger Installationen geführt, während in der letzten JG-Sitzung mögliche Standorte zur Diskussion gestellt wurden. Als besonders attraktiv wurden dabei der Platz vor der Universität oder eine Grünanlage in Stadtnähe bezeichnet. Gerade letzteres wäre mitunter auch im Sinne von Jugendstadträtin Magdalena Amhof, welche die Realisierung eines „jugendgerechten Stadtparks“ zu den wichtigsten Zielen im Bereich ihrer Jugendpolitik sieht.
Heute Vormittag hat die Junge Generation in der SVP ihre acht KandadatInnen sowie die wichtigsten Themen für die Gemeinderatswahl vorgestellt. Mit dabei auch Bürgermeister Albert Pürgstaller und Landessekretär Philipp Achammer. Die Vorstellung fand am Parkplatz in Priel statt, ein Ort, an dem sich in naher Zukunft einiges tun wird und die Junge Generation möchte hier ein gewichtiges Wörtchen mitreden.
Im Bild: Johannes Prader, Magdalena Amhof, ich, Claudia Dariz,Albert Pürgstaller , Bastian Profanter, Philipp Achammer, Philipp Gummerer, Didi Pattis (Bezirksjugendreferent) und Alexandra Gasser
Montag, 03.05., 20 uhr, Forum WiRTSCHAFT IM VISIER Wirtschaftsausschuss der SVP Brixen
Dienstag, 04.05. , 20 Uhr, Cusanus Akademie Die Bürger sind Meister. Gespräch mit allen 7 Bürgermeisterkandidaten Verein Heimat Brixen Bressanone Porsenon
Donnerstag, 06.05., 20 Uhr, Jugendheim Milland Bürgerversammlung der SVP Milland
Freitag, 07.05., 22 Uhr, TIME OUT Sepp Messner Windschnur & Dor Doggi sing Junge Generation in der SVP Brixen
Brixen ist eine Unistadt … ist sie das? Oder ist Brixen einfach nur eine Stadt mit einer Universität? Die Junge Generation hat sich mit dem Thema UNI beschäftigt und findet, dass wesentlich mehr gemacht werden muss, damit Brixen eine echte UNISTADT wird. Hier die Schwerpunktthemen der JG zur Uni:
- Ermäßigungen für StudentInnen wo dies noch notwendig ist
- ein offenes Lesecafè mit Studentenflair
- Mensa und Bibliothek für ALLE StudentInnen
Am Donnerstag, 08. April wird der bekannte Experte für Jugendkulturen KLAUS FARIN im Anschluss an die Vollversammlung des Vereins Jugendhaus Kassianeum einen Vortrag mit dem vielsagenden Titel “Über die Jugend und andere Krankheiten” halten. Der Vortrag ist gleichzeitig der Beginn zu den Feierlichkeiten “25 Jahre Jugendhaus Kassianeum”
Beginn: 20 Uhr
Ort: Theatersaal des Jugendhauses Kassianeum, Brunogasse
Auch die Dolomiten berichtet in ihrer gestrigen Ausgabe über die Pressemeldung der Jungen Generation. Zitiert wurde dabei auch eine Kernaussage unserer Mitteilung: “Wenn Jugendliche eine Idee lancieren, so muss man davon ausgehen, dass dahinter weniger ein bis ins Detail ausgereifter Vorschlag samt Kostenanalyse und Umsetzungsplan steht denn eine Begehren, ein Bedürfnis, eine Vision!”
Vor kurzem wurde auf Facebook unter dem Titel ein “Central Park” für Brixen / un “Central Park” per Bressanone eine Gruppe gegründet, die bereits über 460 Mitglieder (die Zahl muss laufend korrigiert werden) zählt. Hier kommt das eigentliche Anliegen der Jugend klar zum Ausdruck: nämlich das Anliegen eines Freiraum für diverse Formen der Nutzung, von sportlicher bis hin zu kultureller Natur, auch unabhängig von der location HOFBURGGARTEN! Im heutigen Artikel im Alto Adige wird die Thematik leider auf den Hofburggarten reduziert.
Und die Reaktionen reißen nicht ab. Fabio De Villa präsentiert heute im Alto Adige eine Umfrage unter Brixnern zum Thema Hofburggarten und dessen Öffnung, mit einem klaren Auftrag an die Politik: Öffnung ja, aber mit Regeln! Der Bericht widmet sich einem wichtigen Anliegen vor allem der Jugend, lässt aber die Diskussion rund um einen “Central Park”, der auch anderweitig entstehen könnte, außen vor, leider!
Beim ersten Jugend-Forum-Giovani wurde die Vision eines „Central Park“ für Brixen aufgeworfen. Medial hat dies hohe Wellen geschlagen, zumal die Jugend für den „Central Park“ nichts weniger als den Hofburggarten im Visier hatte. Der prompte Aufschrei einiger um den Hofburggarten besorgten Bürger hat einmal mehr gezeigt, warum sich die Jugend nicht wirklich ernst genommen fühlt. Wenn Jugendliche eine Idee lancieren, so muss man davon ausgehen, dass dahinter weniger ein bis ins Detail ausgereifter Vorschlag samt Kostenanalyse und Umsetzungsplan steht denn eine Begehren, ein Bedürfnis, eine Vision! Diese Bedürfnisse einfach zu verwerfen zeigt von mangelnder Sensibilität gegenüber dieser Altersgruppe. Vielmehr sollte es darum gehen, in breiter Diskussion aus den Bedürfnissen der Jugend reale und umsetzbare Lösungen zu generieren. Dafür aber braucht es viel Zeit, Aufmerksamkeit und Ausdauer. Ohne diese Zutaten aber kann ein jugendgerechter politischer Diskurs nicht zustande kommen. Und ohne diese Zutaten darf man sich nicht wundern, wenn die Jugend sich nicht ernst genommen fühlt. Genau das hatten sie ebenfalls beim ersten Jugend-Forum-Giovani zum Ausdruck gebracht.
Die Junge Generation in der SVP Brixen findet es gerade in Zeiten wie diesen besonders erforderlich, in der Diskussion mit Jugendlichen neue Wege zu beschreiten. Das Jugend-Forum-Giovani war ein erster erfolgreicher Versuch in Sachen Jugendbeteiligung, und weitere werden folgen“, so Jugend-Stadträtin Magdalena, die vielfach bewiesen hat, dass sie um Partizipation junger Menschen an der Politik unserer Stadt besonders bemüht ist.
Auch die Thematik Freiflächen ist in der SVP seit geraumer Zeit zu einem Kernthema avanciert. Magdalena Amhof und Ingo Dejaco haben sich im Rahmen der Arbeitsgruppe Jugend bei den Arbeitnehmern mit diesem Thema intensiv auseinander gesetzt, und die Junge Generation hat es bei ihrer vor kurzem stattgefundenen Klausur unter die drei wichtigsten Jugend-Anliegen gereiht! In der Debatte rund um Freiflächen für Jugendliche wird es nun wichtig sein, auf den Kern der Aussage zu fokussieren. Es gilt die im Zusammenhang mit Freiraum postulierten Bedürfnisse wie „Raum für Unterhaltung“, „Raum als Treffpunkt“ oder „Raum zum Abspannen“ nun zu bündeln, um hernach Umsetzungsszenarien zu generieren. „Die Junge Generation in SVP wird dieses Thema auch weiterhin intensiv betreuen“ ist Ingo Dejaco von der JG-Ortsgruppe Brixen überzeugt, „denn eine Verwirklichung dieser Vision ist möglich: mit den Zutaten Zeit, Aufmerksamkeit und Ausdauer“.
Bürgermeister Pürgstaller hat sich in der gestrigen Pressekonferenz des Stadtrates zum Artikel im Alto Adige geäußert. Er ist und war nicht das erste Mal mit dem Thema konfrontiert und wurde von der Zeitung nur teilweise wider gegeben. Tatsache ist, dass der Bürgermeister die location Hofburggarten als nicht ideal für die von der Jugend lancierten Ideen ansieht. Der Grund liegt darin, dass gerade Studien zur Nutzung des Gartens erarbeitet werden, und die vorraussichtliche Nutzung wird wohl in einigen Punkten von den Vorstellungen der Jugendlichen stark abweichen.
Nicht desto trotz hat Bürgermeister Pürgstaller erst gestern wieder betont, dass er sehr wohl gewillt ist, die Ideen der Jugend aufzugreifen und für das Thema Freiflächen Lösungen zu erarbeiten. Heute im Alto Adige die Klarstellung: “Il sindaco rilancia ai giovani offrendo Lido o Giardini Rapp”.
Quelle: Alto Adige, 11.02.2010
Meine Meinung: Man sollte wiederum nicht sofort in die Diskussion des WO einsteigen sondern zunächst mal auf breiter Ebene die Bedürfnisse der Jugend erheben. Die Jugend ist kreativer als man glaubt, vielleicht tauchen ja noch zig Ideen zum WIE und WO auf.
Andi Pichler & Arno Parmeggiani hatten im Gemeinderat über die Ergebnisse des ersten Jugend-Forum-Giovani berichtet, unter anderem über das Bedürfnis nach mehr Freiraum und die im Forum angedachte VISION eines Central Parks für Brixen. Nun denn, prompt schritt das Komittee zur Rettung des Hofburggartens auf den Plan und verwarf diesen wahnwitzigen Anspruch. Es äußerte sich auch der Bürgermeister, der darauf verwies, dass man gerade verschiedene Varianten dazu studiere. Im heutigen Alto Adige nun die Reaktion der Jugend, die darüber “not amused” ist, dass man Ideen sofort verwirft anstatt eine Diskussion darüber zu eröffnen!
MEINE PERSÖNLICHE MEINUNG DAZU:
Diese Thema ist BEISPIELGEBEND dafür, warum sich die Jugend nicht ernst genommen fühlt!!! Wenn Jugendliche eine Idee lancieren, so muss man davon ausgehen, dass dahinter weniger ein bis ins Detail ausgereifter Vorschlag samt Kostenanalyse und Umsetzungsplan steht denn ein BEGEHREN, ein BEDÜRFNIS, eine VISION. Diese Bedürfnisse einfach zu verwerfen zeigt von mangelnder Sensibilität gegenüber dieser Altersgruppe. Vielmehr sollte es darum gehen, in einer breiten Diskussion aus den Bedürfnissen der Jugend reele und umsetzbare Lösungen zu generieren. Dafür aber braucht es Zeit, Aufmerksamkeit und Ausdauer.
Ein "central park" für Brixen? Bildquelle: Wikipedia
Am 02.12. fand im Theatersaal des Jugendhauses Kassianeum die Veranstaltung “Unsere Jugend Grenzen-los?” statt, organisiert von den SVP Frauen, unterstützt vom Verein Jugendhaus Kassianeum und der Junge Generation. Es war ein mehr als gelungener Abend, mit einem sehr interessanten Referat von Peter Koler vom Forum Prävention und einer anschließend anregenden Diskussion zum Thema Jugend/Grenzen. Auch und vor allem Dank der hervorragenden Organisation durch Eva Oberlechner von den SVP Frauen kamen über 50 Leute zur Veranstaltung.
Es wurde wieder einmal sehr deutlich, dass man die JUGEND und ihr Verhalten nur analysieren und bewerten kann, wenn man die Gesellschaft als Ganzes in die Betrachtung mit einbezieht. Die Jugend ist ein SPIEGELBILD unserer Gesellschaft, das sollten sich vor allem all jene hinter die Ohren schreiben, die sich andauernd darüber beklagen, dass die Jugend zu laut, zu frech oder zu ungehalten sei …