100 zusätzliche E-Bikes und neue Radstrecke

Für die Mobilität bietet der Neustart in die Phase II der Corona-Pandemie die Gelegenheit, neue Szenarien für die Zukunft zu erarbeiten. Um einen Anstieg des motorisierten Individualverkehrs aufgrund der Reduzierung der Fahrgästekapazität in den öffentlichen Verkehrsmitteln zu vermeiden, hat die Gemeinde Brixen eine neue Fahrradroute auf der Nord-Süd Achse ausfindig gemacht. Die Benutzung des Fahrrads fördert nicht nur die Gesundheit, sondern ist auch ein schnelles, unkompliziertes und günstiges Fortbewegungsmittel das die Einhaltung der vorgeschriebenen Sicherheitsabstände ermöglicht! Die neue Route startet in der Weißlahnstrasse bei der Universtität von Padua, wo sie einerseits die Radverkehrsflüsse von der Dantestrasse und Vahrn aufnimmt und andererseits die vom Rosslauf. An der Carabinieri Station vorbei führt sie über die verkehrsberuhigte Stadelgasse auf den Hartmannplatz. Von dort über die Begegnungszone kleiner Graben in die Kassianstraße, auf den Fischzuchtweg und über den Schilfweg zum Radweg am Eisackufer und damit in die Industriezone.

Das Projekt E-Bike2Work (@Gerold Siller) wird hingegen ausgedehnt. Weitere 100 E-Bikes wird die Gemeinde für den Verleih zur Verfügung stellen!

 

Lieferservice in Brixen und Umgebung

Bezirksgemeinschaft, Gemeinde Brixen und OEW haben einen gemeinsamen übergemeindlichen Einkaufs-Dienst für Bürger in Notsituationen im Eisacktal eingerichtet.

Der Notdienst richtet sich an Personen mit Einschränkungen oder Schwierigkeiten, die Wohnung zu verlassen: Senioren, Alleinlebende, die nicht in der Verfassung sind, ihre Wohnung zu verlassen, Personen, die mit Partnern leben, die nicht in der Lage sind, die Wohnung zu verlassen, Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen oder Invalidität sowie Personen in Quarantäne. Der Notdienst kann montags bis freitags von 8.30 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 0472 820 591 beim Sozialsprengel beantragt werden, er wird von Frau Birgit Latzen betreut. Nicht eingekauft werden Medikamente, da die Hausärzte und Apotheken bereits einen Lieferdienst bereitstellen, ebenso nicht Alkohol, Zigaretten und andere Güter, die nicht zur Grundversorgung gehören.

Lieferdienst

Neue Mobilität Brixen

Mitdenken, mitreden! Für eine neue Mobilität in Brixen!

Gerold Siller

Neue Mobilität BX
Gemeinsam mit Helios – den Mobilitätsexperten rund um den Millander Patrik Kofler, der bereits das Projekt Radlstadt München betreut hat, haben wir die Ausarbeitung eines Nachhaltigen Mobilitätsplanes für Brixen angeschoben. Bitte nehmt bei der Bürgerumfrage für diesen Mobilitätsplan teil. Die Inputs fließen in die Entwicklung von Strategien und Aktionen für eine bessere Mobilität unserer Gemeinde ein.

Über den folgenden Link kommt Ihr auf das Formular von Helios – den Projektpartner der Gemeinde:

https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSeYnZHXHp5OTTyavzQOJqYddEUWWRzGg350oxnNLN8_it5KSw/viewform

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Ausstellung zur Geschichte des heutigen Astra

Das Kulturzentrum #Astra sucht Zeitzeugnisse des Hauses in der Romstraße 11 von seiner Entstehung als la Casa del Balilla [später GIL (Gioventù Italiana del Littorio)] im Jahre 1934, über die vielfältige Nutzung in den 60er Jahren als Ex-GIL Gebäude bis hin zur jüngeren Geschichte und Wiedernutzung. Anlässlich der Eröffnung am 18. April 2020 findet eine Ausstellung zur Geschichte des Hauses statt, zu dieser wir alle Brixnerinnen und Brixner zur
aktiven Teilnahme einladen und bitten, ihre Privatarchive zu öffnen!

Gesucht werden Fotos, Erinnerungsstücke oder auch persönliche Geschichten im Zusammenhang mit dem Gebäude, vor allem aus den Anfangsjahren bis in die 90er.

Wer gerne Teil dieser Ausstellung sein möchte, kann sich bis 26. Februar 2020
telefonisch unter der Nummer +39 0472 275 577 oder per Mail astra@asmb.it
melden.

ASTRA

Ein kleines Europa in Europa

Gestern Abend im Astra – Zentrum für junge Kultur: Ein beherzter Vortrag von „Herr & Speer“ (https://www.herrandspeer.com/) über Europa, über Vielfalt, Gerechtigkeit und warum die EU bislang das mit Abstand beste ist, was dieser Kontinent in seiner Geschichte erlebt hat. Ihr leidenschaftliches Plädoyer für die EU hat wachgerüttelt, fast „nebenbei“ haben sie auch über ihre Initiative #freeinterrail und die von der EU adaptierte Version #discoverEU gesprochen. Im Anschluss eine lebhafte Diskussion mit den beiden Berlinern sowie mir Landeshauptmann Arno Kompatscher (der wieder treffsicher argumentiert hat) und Jasmin Ladurner über Grenzen, Mobilität, Europa … und Südtirol, dem kleinen Europa in Europa.
Danke an PETER NATTER, Initiator und Moderator des Abends. Genau solche Initiativen braucht es im Astra noch mehr.
Fazit des Abends: TUN!

Hochspannungsleitungen werden verlegt

Beim Lokalaugenschein zum Trassenverlauf der Hochspannungsleitungen:

TERNA arbeitet derzeit an der Erneuerung und Modernisierung der Hochspannungsleitungen im Eisacktal. Nach dem großen Druck vonseiten der Bevölkerung und der lokalen Politik hat das Projekt mit der Notwendigkeit, die Stromversorgung der Bahnstrecke entlang der Brennerachse (Brenner-Basistunnel) zu optimieren, nun etwas an Fahrt aufgenommen. Vor Kurzem hat im Rahmen einer Bürgerversammlung die Vorstellung des genauen Trassenverlaufs stattgefunden, der sich wie folgt darstellt

 

 

 

 

 

 

Zentrum für junge Kultur – es geht los!

Brixen hat großes Potential für junge Kultur, insbesondere in den Bereichen Musik, Theater, Literatur und Kunst. Den Wunsch vieler junger Brixner nach Freiräumen, offenen Strukturen und vor allem frei bespielbaren Räumlichkeiten gab es seit vielen Jahren!

Seit dem Jahr 2009 wird konkret an der Idee eines Zentrums für junge Kultur in Brixen gearbeitet. Unter meiner Leitung hat sich seither eine Arbeitsgruppe aus engagierten Personen im Rahmen von Workshops und Erfahrungsaustauschen mit Gestaltungs- und Bespielungsmöglichkeiten sowie Raumideen auseinandergesetzt und Konzepte für eine Nutzung des Gebäudes ausgearbeitet. Dabei wurden die junge Kulturschaffende stets in die Planungsarbeiten einbezogen. Diese Woche wurde im Rahmen einer Pressekonferenz im ehemaligen Astra-Kino das Konzept vorgestellt. Die Idee, eine unabhängige, niederschwellige und gut vernetzte Struktur zu schaffen, um Gestaltungsspielraum für Kreatives und spontane Initiativen zu schaffen! Nachdem die Finanzierung gesichert ist und der Stadtrat das definitive Ausführungsprojekt genehmigt hat, werden die Arbeiten in Kürze ausgeschrieben. Aus heutiger Sicht werden die Bauarbeiten im Herbst 2018 abgeschlossen sein und das neue Zentrum für Junge Kultur wird voraussichtlich 2019 seine Tore öffnen.

 

Jahresbericht der Sozialdienste / Konstante Zahlen

Vergangene Woche haben wir im Rahmen einer Medienkonferenz den Jahresbericht 2016 der Sozialdienste Eisacktal vorgestellt. Der Bericht enthält sehr viele Zahlen, aber genauso eine gute Beschreibung der Arbeit der Sozialdienste in den unterschiedlichen Bereichen. Dabei wird ersichtlich, welche Themen waren wichtig waren, wo die größten Herausforderungen liegen und welche Tendenzen in der Sozialpolitik absehbar sind.

Die laufenden Ausgaben der Sozialdienste belaufen sich auf 21.125.511,37 Euro. Rechnet man die Erhöhungen, die rein technischer Natur sind weg (Übergang des Mietgeldes vom Wobi an die Bezirksgemeinschaften, neue Buchhaltungsordnung, …) dann kann man feststellen, dass der Haushalt sehr ausgeglichen ist. Ein Minus von 2,8% bei den Verwaltungsausgaben zeugt von einer Steigerung der Effizienz, das Soziale Mindesteinkommen ist nach mehrjährigen Steigerungen erstmals um 3% gesunken und stabilisiert sich demnach.

Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Sozialdienste (258 insgesamt) gebührt für ihre Arbeit, die sie das ganze Jahr über mit viel Engagement ausüben, ein großer Dank!

Hier der gesamte Bericht als Download.

Integration / Rolle der Bezirksgemeinschaften stärken

Mehrere Vertreter der Bezirksgemeinschaften haben sich unlängst mit dem Landesrat für Integration, Philipp Achammer, getroffen. Ziel des gemeinsamen Gedankenaustauschs war die Rolle der Bezirksgemeinschaften im Bereich Integration. Die Bezirksgemeinschaften sind als erste Ansprechpartner der Gemeinden bei übergemeindlichen Kooperationen bereits in diesem Bereich tätig und könnten künftig noch stärker als Schnittstelle zwischen  Landesverwaltung und Gemeinden auftreten. Kernanliegen und Ziel der Aussprache war somit die Vernetzung zwischen den Bezirksgemeinschaften und der Landesverwaltung bzw. der Koordinierungsstelle für Integration des Landes dar.

Beim Treffen mit Landesrat Philipp Achammer.

Young action / Rekordbeteiligung 2016! Anmeldungen wieder möglich

Seit Jänner 2013 gibt es im Eisacktal das Projekt „Young action“. Projektträger sind das Jugendzentrum Kassianeum, der Jugenddienst der Dekanate Brixen und Rodeneck, und das Jugendzentrum Connection. Projektpartner und Mitglied der Steuerungsgruppe ist auch die Bezirksgemeinschaft Eisacktal.

In diesem Projekt betätigen sich Jugendliche im Alter zwischen 13 und 19 Jahren ehrenamtlich in verschiedenen Organisationen mit karitativem, ethischem oder religiösem Hintergrund. Dafür erhalten sie eine symbolische Anerkennung in Form von Gutscheinen, die zurzeit in über 70 teilnehmenden Geschäften, Lokalen oder Serviceanbietern in den Gemeinden der Bezirksgemeinschaft und sogar im Gardaland eingelöst werden können.

Finanziell unterstützt wird das Projekt von der Bezirksgemeinschaft Eisacktal, der Stiftung Sparkasse, der Sparkasse Bank, von mehreren Gemeinden der Bezirksgemeinschaft Eisacktal (Barbian, Brixen, Feldthurns, Klausen, Lajen, Vahrn, Villanders, Villnöss) und dem Verein Jugendhaus Kassianeum.

2016 haben sich erstmals über 200 Jugendliche (213) am Projekt beteiligt und 5.704 Stunden in verschiedensten Einrichtungen geleistet. Ab Dezember 2016 gibt es die Möglichkeit, sich im Jugendzentrum Kassianeum oder im Jugenddienst Unteres Eisacktal für das Jahr 2017 anzumelden.

young-action

 

Respekt ist unser tägliches Brot

Bereits zum vierten Mal findet heuer die Sensibilisierungskampagne „Respekt ist unser tägliches Brot“ statt. Neben den Aktionsträgern, den Sozialdiensten der Bezirksgemeinschaft Eisacktal und der Kommission für Chancengleichheit der Gemeinde Brixen, den Gemeinden Klausen und Vahrn, die die Kampagne finanziell unterstützen, beteiligen sich heuer weitere sechs Partner an den insgesamt drei Aktionswochen. Es ist gelungen, die Kampagne thematisch auszudehnen und das Südtiroler Kinderdorf, die OEW und einige Bibliotheken mit ins Boot zu holen!

 

Ziel der Initiative ist es, eine breite Bevölkerung zum Thema Respekt und Gewaltfreiheit in
den zwischenmenschlichen Beziehungen zu sensibilisieren.

Heuer spannt sich der Bogen vom Tag der Kinderrechte (20.11.2016) über den Tag gegen
Gewalt an Frauen (25.11.2016) bis hin zum Tag der Menschenrechte am 10.12.2016 und stellt den Wert des Respekts für jede Gesellschaft in den Mittelpunkt. In den drei Aktionswochen verpacken die Bäckereien des Bezirks jeden Broteinkauf in
Papiersäcke, welche die Aufschrift „RESPEKT IST UNSER TÄGLICHES BROT“ tragen. Sie erinnern daran, dass Respekt Frauen, Kindern, Mitmenschen oder generell Schwächeren gegenüber jener wesentliche Werte ist, der Gewalt vorbeugt. Verstärkt wird die Botschaft mit Postkarten und Plakaten mit der Aufschrift „Gegen Gewalt“ die in den Bäckereien, Bibliotheken und Gemeinden die Aktion abrunden. In diesem Rahmen finden in den drei Wochen verschiedenste Aktionen der Partner statt.

Förderung des Ehrenamts!

Der Rat der Bezirksgemeinschaft Eisacktal hat in seiner Sitzung vom 9. November die neue Verordnung für die Vergabe von Beiträgen einstimmig genehmigt. Künftig gilt der Schwerpunkt der Förderung dem Ehrenamt im Sozialbereich. Aber auch gemeindeübergreifende Kulturinitiativen werden weiterhin unterstützt.

bzg

Das jährliche Budget der Bezirksgemeinschaft Eisacktal zur Vergabe von Beiträgen ist mit 10.000 Euro ein sehr bescheidenes. Damit wurden in den vergangenen Jahren Projekte verschiedenster Art unterstützt, das bisherige Reglement war diesbezüglich sehr weitläufig formuliert. Wir möchten die Beitragsschiene in dieser Größenordnung weiterführen und sie haben sie an die Zuständigkeitsbereiche der Bezirksgemeinschaft angepasst. Schon vor einigen Monaten haben Präsident Walter Baumgartner und ich als zuständiger Referent deshalb den Beschluss zur Überarbeitung der Verordnung gefasst. Durch die Überarbeitung wird künftig eine doppelte Förderung diverser Projekte, etwa parallel zu den Gemeinden, unterbunden.

Die beiden Sachbereich, die künftig hauptsächlich gefördert werden, sind die Freiwilligenarbeit im Sozialbereich sowie die Kultur.
Das Ehrenamt nimmt im Sozialbereich eine nicht zu unterschätzende Rolle ein, deswegen wollen wir es verstärkt unterstützen. Dabei wird die Bezirksgemeinschaft auch selbst aktiv werden. So haben wir bereits im Frühjahr allen in der Bezirksgemeinschaft arbeitenden Freiwilligen in Form eines Kulturgutscheins den Eintritt für das Konzert des Haydn-Orchesters zur Verfügung gestellt. Ähnliche Initiativen werden auch in Zukunft folgen.

Geändert wurden neben den Sachbereichen auch die Kriterien in der Beitragsverordnung. Gerade bei kulturellen Projekten werden wir künftig vor allem jene fördern, die übergemeindlich, innovativ und nachhaltig sind. Dadurch wollen wir eine Doppelgleisigkeit zu den Förderungen der Gemeinden vermeiden.

Erweitertes Mobilitätsangebot im Sommer

„Mobil durch den Sommer“ hieß es gestern bei der Pressekonferenz zum erweiterten Mobilitätsangebot in Brixen/Vahrn, das die Citybuskommission der Bezirksgemeinschaft gemeinsame mit den Gemeinden Brixen und Vahrn sowie dem Tourismusverein und dem Altstadtfestkomitee vorgestellt hat. Mit dabei neben den Vertretern der Citybus-Kommission auch Landesrat Florian Mussner, der betont hat, dass Brixen in Sachen ÖPNV gut arbeite.

Von 15. Juni bis Ende September gibt es heuer eine Verlängerung der Linie 2 bis in die Abendstunden an jedem Donnerstag, Freitag und Samstag! Ein erweitertes Angebot gibt es darüber hinaus für die Sommeremotionen und für das Altstadtfest. Hier der gesamte Fahrplan für diesen Sommer:

MOBIL DURCH DEN SOMMER

PK

Haus der Solidarität feierlich eingeweiht

Im Beisein von Bischof Ivo Muser, den Landesräten Martha Stocker und Philipp Achammer sowie zahlreichen Freunden und langjährigen Wegbegleitern wurde gestern nachmittag feierlich das Haus der Solidarität „Luis Linter“ eröffnet und gesegnet.
„Erfolg hat drei Buchstaben: tun“ meinte Johann Wolfgang Goethe einmal. Ganz in diesem Sinne haben die Initiatoren des Projekts HdS nie lange gefragt, sondern immer einfach getan: nämlich Menschen in Notlagen auf begrenzte ein Zuhause geben, eine temporäre Heimat, und Halt, damit sie selbst wieder Mut schöpfen, Wege für ein eigenständiges und selbstbewusstes Leben zu führen. Ich möchte mich dem anschließen, was gestern nachmittag – aber nicht nur da – sehr viele getan haben: Danke sagen!

 

Tag der offenen Tür in der Millander Handwerkerzone

Im Zuge der Umbenennung der Handwerkerzone Köstlan in Handwerkerzone Milland, laden die ansässigen Betriebe am Samstag, den 21. Mai 2016 um 10.30 Uhr zum Tag der Offenen Tür – einer Produktschau mit Einblicke in die Tätigkeiten, Vorführungen, Musik, Kinderprogramm und Kulinarik!

 

Kein Zugluftfest 2016

Nach 14 Jahren Zugluftfest wird das beliebte Musik- und Kulturfestival heuer abgesagt. Das Haus der Solidarität (HdS) kündigt an, die für den 28. und 29. Mai geplante Veranstaltung nicht durchzuführen. Hauptgründe sind die unüberwindbaren bürokratischen Auflagen des von Ehrenamtlichen getragene Festes.
Viele Organisatoren von Festen kritisieren schon seit Jahren die ständig wachsenden bürokratischen Hürden für die Durchführung von Veranstaltungen. Das Zugluftfest in Brixen ist nun ebenfalls Opfer dieser Entwicklung geworden. Das HdS sagt das beliebte Fest einen Monat vor seiner Austragung ab.
Neben zahlreichen Sicherheitsauflagen stoßen vor allem gewisse arbeitsrechtliche Vorgaben auf Unverständnis bei den Organisatoren, nach denen eine unentgeltliche ehrenamtliche Mitarbeit von Freiwilligen beim Fest nicht möglich sei, so das HdS.
Die Situation weiter verschärft hat die kurzfristig notwendig gewordene Verschiebung des Veranstaltungsortes. In den letzten fünf Jahren fand das Zugluftfest im Lido von Brixen statt. Erst seit März wissen die Verantwortlichen, dass dies wegen des dortigen Umbaus nicht geht. Dies hätte eine kurzfristige Verlegung nach Milland zur Folge gehabt. Als Alternative war bereits der Platz vor dem Jakob-Steiner-Haus ausfindig gemacht worden.
Doch das HdS macht Schwierigkeiten auch bei sich selbst aus. „Nach fast 10-jähriger Herbergsuche, und einjährigem Umbau der neuen Struktur bei weiterlaufendem Betrieb ist uns die Luft ausgegangen“, meint Penn. „Wir müssen uns – leider etwas spät- eingestehen, dass uns die Kraft fehlt, ein Fest mit rund 2.500 Besuchern zu schultern, auf neuem Platz und ständig verschärften Regelungen.“

Die für Samstag, 28. Mai um 14 Uhr angesetzte Einweihungsfeier des neuen HdS findet trotzdem, wie geplant, statt. Das HdS erwartet Bischof Ivo Muser, die Landesräte Philipp Achammer und Martha Stocker, Bürgermeister Peter Brunner sowie zahlreiche Freunde und Unterstützer.

Astra-Kino: Artikel auf salto.bz & update

Einen ausführlichen Artikel schreibt Salto.bz gestern (23.04.2016) zum Thema Astra-Kino.

#update zur Struktur: In wenigen Wochen wird das Ausführungsprojekt fertig sein, das dann von der Baukommission genehmigt werden muss. Gleich anschließend können die Arbeiten ausgeschrieben werden. Soweit die gemeinsame Finanzierung zwischen Land und Gemeinde aufgebracht werden kann – laut Zusagen müsste dies passen – kann im Herbst mit den Bauarbeiten begonnen werden!

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Bewegte Stadt. Brixen in alten Filmen

Gestern Abend fand im Forum Brixen vor rund 500 Zusehern die Präsentation der DVD „Bewegte Stadt. Brixen in alten Filmen“ statt. Dieses Projekt, nach einer Idee von Siegi Gostner und mir, wurde bereits 2011 gestartet und hat nun endlich seinen Abschluss gefunden! Der 66 Minuten lange Film ist zusammengestellt aus verschiedenen Szenen der Brixner Stadtgeschichte. Die Sammlung dieser Filme erfolgte in einem Interreg Projekt des Amtes für Film und Medien zwischen 2008 und 2011. Am 27.01.2012 haben wir einen ersten Filmabend mit diesen Filmen organisiert, gleich anschließend kam der Wunsch von verschiedener Seite, mit dem mehr als interessanten Material eine DVD zu produzieren. Das Amt für Film und Medien sowie der Filmclub sind die Herausgeber dieser Publikation, die es in der Stadtbibliothek Brixen kostenlos gegen eine Spende zu beziehen gibt.

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Künftige Nutzer in Planung eingebunden

Auf meine Einladung hin wurde vergangene Woche ein Workshop zur Ausführungsplanung des ehemaligen Astra-Kinos organisiert. Bei dem Treffen, an dem Vertreter unterschiedlicher Kultursparten teilnahmen, wurden wichtige Anregungen für die Detailplanung gegeben.
Das ehemalige Astra-Kino in der Brixner Romstraße soll zur Nutzung als Zentrum junger und experimenteller Kultur saniert werden. Eine Arbeitsgruppe hatte in den vergangenen Jahren ein entsprechendes Konzept ausgearbeitet, auf Basis dessen die Gemeindeverwaltung ein Vorprojekt und schließlich das Einreicheprojekt ausgearbeitet und im Spätherbst 2015 genehmigt hat. Im Jänner diesen Jahres wurde eine Team von Technikern rund um das Architekturbüro „MoDus Architects“von Matteo Scagnol und Arthur Pichler vom Büro „TAAUT VENTURA“ mit der Ausführungsplanung beauftragt. Bei dieser Planung werden sämtliche Details definiert. Deshalb ist es entscheidend, all jene Personen mit einzubinden, die künftig kulturelle Veranstaltungen im ehemaligen Astra-Kino organisieren werden und daher ganz wichtige Hinweise aus praktischer Sicht geben können. Dies war die Absicht für dieses Zusammentreffen. Die Qualität der Planung öffentlicher Bauten hängt nämlich ganz wesentlich auch von der Auseinandersetzung mit den Nutzern ab!
Astra-Workshop
Rund 15 Personen sind der Einladung gefolgt und haben am Workshop teilgenommen. Geleitet wurde dieser vom zuständigen Projektleiter der Gemeinde Ing. Renato Sette. Auf drei Arbeitstischen wurden die beiden aktuellen Baukörper des Gebäudes – das Foyer und der Hauptsaal – sowie der neu zu errichtende unterirdische Saal im Süden des Astra analysiert und die bereits gemachten architektonischen Lösungen auf ihre praktische Anwendbarkeit hin überprüft.
Die Ideen und Überlegungen der Kulturschaffenden waren sehr konstruktiv und gut durchdacht. Dadurch konnten wichtige Impulse für die weitere Planung eingefangen werden. Auf jedem Arbeitstisch war ein Vertreter der Architekten dabei und hat die verschiedenen Anregungen dokumentiert. Auf Basis dieser Dokumentation wird das bestehende Projekt nun noch einmal überarbeitet und den Vertretern der Kultur in wenigen Wochen erneut präsentiert.
Der aktuelle Zeitplan sieht vor, dass die Umbauarbeiten für das ehemalige Astra-Kino im Spätherbst 2016 starten, sofern bis dahin die Finanzierung geklärt ist. Die Fertigstellung und Nutzung der Struktur wäre demnach ab 2018 möglich.

Das soziale Netz fängt auf

Das dichte Netz an Sozialleistungen in Südtirol fängt auf, auch Härtefälle. Auch, wenn manche meinten, die öffentlichen Institutionen würden bedürftigen Menschen nicht ausreichend zur Seite stehen … und wenn plötzlich Solidaritätswellen geritten werden, die eigentlich bei wirklich bedürftigen Menschen angebracht wären, wo aber die Gesellschaft vielfach wegschaut! So geschehen diese Woche in Brixen – eine Posse der besonderen Art!

Es ist eine mehr als bedauerliche Situation, wenn Menschen aus unserer Mitte kein Obdach haben und auf der Straße stehen. So wurde der Fall eines nunmehr wohnungslosen Mannes in den vergangenen Tagen über die lokale Presse (Alto Adige) bekannt gemacht. Entgegen der von einem Lokalpolitiker verbreiteten Meinung jedoch kennen sowohl Gemeindeverwaltung als auch die delegierten Sozialdienste den entsprechenden Fall bestens. Entsprechend wurde auch in mehrfacher Hinsicht versucht, dem Mann über einen längeren Zeitraum zu helfen, bei der Wohnungssuche genauso wie über den Dienst der finanziellen Sozialhilfe. Dabei gab es von den Diensten neben den vielfältigsten Bemühungen auch unterschiedliche Angebote. Niemanden kann man jedoch zwingen, die Angebote anzunehmen, was auch der entsprechende Herr tat und deshalb zeitweise keine Bleibe mehr hatte. Inzwischen haben die Sozialdienste eine Lösung gefunden, eine kurzfristige allerdings. 

Politisch inakzeptabel bzw. absolut deplatziert sind die vermeintlichen Vorwürfe, wonach es eine Ungleichbehandlung bei den sozialen Hilfeleistungen zugunsten von neuen Mitbürgern gebe. Weder existiert diese suggerierte Ungleichbehandlung, noch führen Meldungen wie diese (besser wäre zuerst denken) auch nur im Geringsten zur Problemlösung im konkreten Fall. Die Meldung hat sogar den gegenteiligen Effekt, indem unser gut funktionierendes Sozialsystem zu Unrecht an den Pranger gestellt wird. Bleibt zu hoffen, dass so mancher aus all dem Vorgefallenen etwas gelernt hat.

jung packt an!

In dieser Woche wurde im Jugendzentrum „kass“ der Jahresbericht 2015 der Initiative „YOUNG ACTION“ vorgestellt.

In diesem Projekt betätigen sich Jugendliche im Alter zwischen 13 und 19 Jahren ehrenamtlich in verschiedenen Organisationen mit karitativem, ethischem oder religiösem Hintergrund. Dafür erhalten sie eine symbolische Anerkennung in Form von 5€-Gutscheinen, die zurzeit in über 60 teilnehmenden Geschäften, Lokalen oder Serviceanbietern in den Gemeinden der Bezirksgemeinschaft Eisacktal eingelöst werden können.

Young Action ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Bezirksgemeinschaft Eisacktal (für die ich als zuständiger Referent in der Steuerungsgruppe sitze) und einigen Einrichtungen der außerschulischen Jugendarbeit im Eisacktal. Die Koordination des Projektes erfolgt durch das Jugendzentrum Kassianeum, mitgetragen wird es von den Jugenddiensten der Dekanate Brixen und Unteres Pustertal sowie dem italienischen Jugendzentrum Giovani Connection.

Eine Zahlen von #youngaction 2015:
Geleistete Stunden: über 5.000
Beteiligte Jugendliche: 175
Eingelöste Summe: 10.500 euro
Kooperationspartner, bei denen Jugendliche anpackten: 43

youngaction

Satzungsänderung

In der gestrigen Gemeinderatssitzung wurde die Satzung der Gemeinde Brixen mit 18 Stimmen (2/3 Mehrheit) abgeändert. Im Wesentlichen betrafen die Änderungen die Modalitäten zur Direkten Demokratie, die aufgrund des Regionalgesetzes vom Dezember 2014 verpflichtend nötig wurden. Es sind dies:
– Unterschriftensammlung für eine Volksabstimmung: 5% (anstelle 9%)
– Quorum: 25% Beteiligung (anstelle von 25% Zustimmung)
– Möglichkeiten eines Referendums bei Satzungsänderungen. Nötige Unterschriften: 7%

Im Anschluss an die Satzungsänderung muss auch die Verordnung für Volksabstimmungen abgeändert und an die nunmehr neue Satzung angepasst werden.

Gratulation!!!

Da sage noch jemand unsere Kinder und Jugendlichen seien nicht kreativ! Mit dem Video-Kunstprojekt „3000 Schiffe alle in einem Boot“ hat die Klasse 3G der Mittelschule Oswald von Wolkenstein den ersten Platz der Kategorie „Politik brandaktuell“ beim Schülerwettbewerb zur politischen Bildung der Bundeszentrale für Politische Bildung belegt. Immerhin nehmen bei diesem Wettbewerb knapp 3000 Schulen aus Deutschland, Österreich, Südtirol und dem deutschsprachigen Gebiet in Belgien teil. Herzliche Gratulation allen Schülerinnen und Schülern sowie der Projektverantwortlichen Kunstpädagogin Claudia Tilk.

 

Zukunft mitgestalten

Wenn in diesen Wochen die ersten Veranstaltungen des Autonomiekonvents über die Bühne gehen, so haben wir BürgerInnen Südtirols die Möglichkeit, an dieser Gestaltung teilzuhaben: bei einer der Open-Space Veranstaltungen (offen für alle) oder im „Forum der 100“ (wird unter allen Registrierten gewählt). Unser Autonomiestatut braucht IMHO zwar keine Rosskur, eine Revision nach 40 Jahren aber allemal!

OPEN SPACE in BRIXEN:
13.02.2016 – 09:00 bis 16:30
Landesberufsschule Brixen für Handel, Handwerk und Industrie „Chr. J. Tschuggmall“, Fischzuchtweg 18

Autonomiekonvent

Einreich-Planung genehmigt #Astra

Neue positive Nachricht vom Zentrum für junge Kultur im ehemaligen Astra-Kino. Die Baukommission der Gemeinde Brixen hat das Einreicheprojekt genehmigt. Damit startet jetzt die Phase der Ausführungsplanung. Auch wenn das Gebäude in der Romstraße nicht unter Denkmalschutz steht, erfolgte diese Planung in enger Abstimmung mit dem Landesdenkmalamt. Auch die künftigen Nutzerinnen und Nutzer werden spartenübergreifend demnächst in die Planung eingebunden.
Im Mehrjahreshaushalt der Gemeinde sind indes für die Finanzierung des Projekts 2,19 Millionen Euro veranschlagt (850.000 Euro für 2016, 400.000 Euro für 2017 und 940.000 Euro für 2018).

Zentrum für junge Kultur

Quelle: Modus-Architekten & Arthur Pichler

10 Jahre Frauenhaus Brixen

Am vergangenen Mittwoch, den 25. November, am internationalen „Tag gegen Gewalt an Frauen“ hat das Brixner Frauenhaus sein 10-jähriges Jubiläum gefeiert. Vor wenigen Wochen durften wir mit dem neuen Ausschuss der Bezirksgemeinschaft Eisacktal dem Frauenhaus einen Besuch abstatten.

Von außen betrachtet macht die Struktur einen unscheinbaren, abschirmenden Eindruck, ganz im Sinne seiner Aufgabe zum Schutz seiner Bewohnerinnen.
Wenn man dann ins Haus tritt fällt einem als erstes das mehrsprachige „Willkommen-Schild“ ins Auge. Diese Stimmung, dieses Gefühl des Willkommen-Seins spürt man schließlich im gesamten Haus, strukturell, aber insbesondere durch die engagierten Mitarbeiterinnen.

In diesem Sinne ist das Frauenhaus seit nunmehr 10 Jahren eine sehr wichtige Struktur für Frauen, die sich in ihren eigenen Wänden, in ihrem eigenen Zuhause nicht mehr willkommen fühlen und die deshalb Schutz suchen.

Frauenhausdienst

Citybuskommission

Gestern Vormittag habe ich als zuständiger Referent der Bezirksgemeinschaft erstmals die Citybus-Kommission einberufen. Die Bezirksgemeinschaft Eisacktal hat beim Thema Citybus koordinierende Funktion, da es ein übergemeindlicher Dienst von Brixen und Vahrn ist. In der Kommission sitzen demnach die beiden Mobilitätsreferenten Dietmar Pattis und Thomas Schraffl, zudem der Kommandant der Stadtpolizei, ein Vetreter des Landes, die Firma Qnex und der Konzessionär Kuno Pizzinini.
Finanziert wird der Citybus zu rund zwei Drittel von der Abteilung Mobilität des Landes und zu einem Drittel von den beiden Gemeinden. Mein Vorgänger Sepp Unterrainer hat gestern seine Bilanz über 10 Jahre Citybus Brixen – Vahrn gezogen.

Quelle: Dolomiten

Quelle: Dolomiten

Zuständigkeiten vergeben

Im Rahmen der heutigen Sitzung des Bezirksausschusses wurden von Präsident Walter Baumgartner die Kompetenzen an die Mitglieder des Ausschusses vergeben. In den kommenden fünf Jahren werde ich demnach für die Bereiche Soziales, Citybus, „Infopoint mobil“ sowie für den Bereich Kultur verantwortlich zeichnen.

Neuer Bezirksausschuss im Eisacktal

Heute vormittag wurde der neue Ausschuss der Bezirksgemeinschaft Eisacktal durch den 16-köpfigen Bezirksrat einstimmig gewählt. Präsident ist der Villanderer Bürgermeister Walter Baumgartner, sein Vize Alberto Conci. Den Ausschuss komplettieren Sigrid Hasler aus Klausen/Latzfons, Josef Fischnaller (BM von Lüsen) und ich. Kommende Woche findet die erste Ausschuss-Sitzung statt, wo die einzelnen Zuständigkeiten delegiert werden.

Bezirksausschuss