Zentrum für junge Kultur – es geht los!

Brixen hat großes Potential für junge Kultur, insbesondere in den Bereichen Musik, Theater, Literatur und Kunst. Den Wunsch vieler junger Brixner nach Freiräumen, offenen Strukturen und vor allem frei bespielbaren Räumlichkeiten gab es seit vielen Jahren!

Seit dem Jahr 2009 wird konkret an der Idee eines Zentrums für junge Kultur in Brixen gearbeitet. Unter meiner Leitung hat sich seither eine Arbeitsgruppe aus engagierten Personen im Rahmen von Workshops und Erfahrungsaustauschen mit Gestaltungs- und Bespielungsmöglichkeiten sowie Raumideen auseinandergesetzt und Konzepte für eine Nutzung des Gebäudes ausgearbeitet. Dabei wurden die junge Kulturschaffende stets in die Planungsarbeiten einbezogen. Diese Woche wurde im Rahmen einer Pressekonferenz im ehemaligen Astra-Kino das Konzept vorgestellt. Die Idee, eine unabhängige, niederschwellige und gut vernetzte Struktur zu schaffen, um Gestaltungsspielraum für Kreatives und spontane Initiativen zu schaffen! Nachdem die Finanzierung gesichert ist und der Stadtrat das definitive Ausführungsprojekt genehmigt hat, werden die Arbeiten in Kürze ausgeschrieben. Aus heutiger Sicht werden die Bauarbeiten im Herbst 2018 abgeschlossen sein und das neue Zentrum für Junge Kultur wird voraussichtlich 2019 seine Tore öffnen.

 

Jahresbericht der Sozialdienste / Konstante Zahlen

Vergangene Woche haben wir im Rahmen einer Medienkonferenz den Jahresbericht 2016 der Sozialdienste Eisacktal vorgestellt. Der Bericht enthält sehr viele Zahlen, aber genauso eine gute Beschreibung der Arbeit der Sozialdienste in den unterschiedlichen Bereichen. Dabei wird ersichtlich, welche Themen waren wichtig waren, wo die größten Herausforderungen liegen und welche Tendenzen in der Sozialpolitik absehbar sind.

Die laufenden Ausgaben der Sozialdienste belaufen sich auf 21.125.511,37 Euro. Rechnet man die Erhöhungen, die rein technischer Natur sind weg (Übergang des Mietgeldes vom Wobi an die Bezirksgemeinschaften, neue Buchhaltungsordnung, …) dann kann man feststellen, dass der Haushalt sehr ausgeglichen ist. Ein Minus von 2,8% bei den Verwaltungsausgaben zeugt von einer Steigerung der Effizienz, das Soziale Mindesteinkommen ist nach mehrjährigen Steigerungen erstmals um 3% gesunken und stabilisiert sich demnach.

Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Sozialdienste (258 insgesamt) gebührt für ihre Arbeit, die sie das ganze Jahr über mit viel Engagement ausüben, ein großer Dank!

Hier der gesamte Bericht als Download.

Integration / Rolle der Bezirksgemeinschaften stärken

Mehrere Vertreter der Bezirksgemeinschaften haben sich unlängst mit dem Landesrat für Integration, Philipp Achammer, getroffen. Ziel des gemeinsamen Gedankenaustauschs war die Rolle der Bezirksgemeinschaften im Bereich Integration. Die Bezirksgemeinschaften sind als erste Ansprechpartner der Gemeinden bei übergemeindlichen Kooperationen bereits in diesem Bereich tätig und könnten künftig noch stärker als Schnittstelle zwischen  Landesverwaltung und Gemeinden auftreten. Kernanliegen und Ziel der Aussprache war somit die Vernetzung zwischen den Bezirksgemeinschaften und der Landesverwaltung bzw. der Koordinierungsstelle für Integration des Landes dar.

Beim Treffen mit Landesrat Philipp Achammer.

Young action / Rekordbeteiligung 2016! Anmeldungen wieder möglich

Seit Jänner 2013 gibt es im Eisacktal das Projekt „Young action“. Projektträger sind das Jugendzentrum Kassianeum, der Jugenddienst der Dekanate Brixen und Rodeneck, und das Jugendzentrum Connection. Projektpartner und Mitglied der Steuerungsgruppe ist auch die Bezirksgemeinschaft Eisacktal.

In diesem Projekt betätigen sich Jugendliche im Alter zwischen 13 und 19 Jahren ehrenamtlich in verschiedenen Organisationen mit karitativem, ethischem oder religiösem Hintergrund. Dafür erhalten sie eine symbolische Anerkennung in Form von Gutscheinen, die zurzeit in über 70 teilnehmenden Geschäften, Lokalen oder Serviceanbietern in den Gemeinden der Bezirksgemeinschaft und sogar im Gardaland eingelöst werden können.

Finanziell unterstützt wird das Projekt von der Bezirksgemeinschaft Eisacktal, der Stiftung Sparkasse, der Sparkasse Bank, von mehreren Gemeinden der Bezirksgemeinschaft Eisacktal (Barbian, Brixen, Feldthurns, Klausen, Lajen, Vahrn, Villanders, Villnöss) und dem Verein Jugendhaus Kassianeum.

2016 haben sich erstmals über 200 Jugendliche (213) am Projekt beteiligt und 5.704 Stunden in verschiedensten Einrichtungen geleistet. Ab Dezember 2016 gibt es die Möglichkeit, sich im Jugendzentrum Kassianeum oder im Jugenddienst Unteres Eisacktal für das Jahr 2017 anzumelden.

young-action

 

Respekt ist unser tägliches Brot

Bereits zum vierten Mal findet heuer die Sensibilisierungskampagne „Respekt ist unser tägliches Brot“ statt. Neben den Aktionsträgern, den Sozialdiensten der Bezirksgemeinschaft Eisacktal und der Kommission für Chancengleichheit der Gemeinde Brixen, den Gemeinden Klausen und Vahrn, die die Kampagne finanziell unterstützen, beteiligen sich heuer weitere sechs Partner an den insgesamt drei Aktionswochen. Es ist gelungen, die Kampagne thematisch auszudehnen und das Südtiroler Kinderdorf, die OEW und einige Bibliotheken mit ins Boot zu holen!

 

Ziel der Initiative ist es, eine breite Bevölkerung zum Thema Respekt und Gewaltfreiheit in
den zwischenmenschlichen Beziehungen zu sensibilisieren.

Heuer spannt sich der Bogen vom Tag der Kinderrechte (20.11.2016) über den Tag gegen
Gewalt an Frauen (25.11.2016) bis hin zum Tag der Menschenrechte am 10.12.2016 und stellt den Wert des Respekts für jede Gesellschaft in den Mittelpunkt. In den drei Aktionswochen verpacken die Bäckereien des Bezirks jeden Broteinkauf in
Papiersäcke, welche die Aufschrift „RESPEKT IST UNSER TÄGLICHES BROT“ tragen. Sie erinnern daran, dass Respekt Frauen, Kindern, Mitmenschen oder generell Schwächeren gegenüber jener wesentliche Werte ist, der Gewalt vorbeugt. Verstärkt wird die Botschaft mit Postkarten und Plakaten mit der Aufschrift „Gegen Gewalt“ die in den Bäckereien, Bibliotheken und Gemeinden die Aktion abrunden. In diesem Rahmen finden in den drei Wochen verschiedenste Aktionen der Partner statt.

Förderung des Ehrenamts!

Der Rat der Bezirksgemeinschaft Eisacktal hat in seiner Sitzung vom 9. November die neue Verordnung für die Vergabe von Beiträgen einstimmig genehmigt. Künftig gilt der Schwerpunkt der Förderung dem Ehrenamt im Sozialbereich. Aber auch gemeindeübergreifende Kulturinitiativen werden weiterhin unterstützt.

bzg

Das jährliche Budget der Bezirksgemeinschaft Eisacktal zur Vergabe von Beiträgen ist mit 10.000 Euro ein sehr bescheidenes. Damit wurden in den vergangenen Jahren Projekte verschiedenster Art unterstützt, das bisherige Reglement war diesbezüglich sehr weitläufig formuliert. Wir möchten die Beitragsschiene in dieser Größenordnung weiterführen und sie haben sie an die Zuständigkeitsbereiche der Bezirksgemeinschaft angepasst. Schon vor einigen Monaten haben Präsident Walter Baumgartner und ich als zuständiger Referent deshalb den Beschluss zur Überarbeitung der Verordnung gefasst. Durch die Überarbeitung wird künftig eine doppelte Förderung diverser Projekte, etwa parallel zu den Gemeinden, unterbunden.

Die beiden Sachbereich, die künftig hauptsächlich gefördert werden, sind die Freiwilligenarbeit im Sozialbereich sowie die Kultur.
Das Ehrenamt nimmt im Sozialbereich eine nicht zu unterschätzende Rolle ein, deswegen wollen wir es verstärkt unterstützen. Dabei wird die Bezirksgemeinschaft auch selbst aktiv werden. So haben wir bereits im Frühjahr allen in der Bezirksgemeinschaft arbeitenden Freiwilligen in Form eines Kulturgutscheins den Eintritt für das Konzert des Haydn-Orchesters zur Verfügung gestellt. Ähnliche Initiativen werden auch in Zukunft folgen.

Geändert wurden neben den Sachbereichen auch die Kriterien in der Beitragsverordnung. Gerade bei kulturellen Projekten werden wir künftig vor allem jene fördern, die übergemeindlich, innovativ und nachhaltig sind. Dadurch wollen wir eine Doppelgleisigkeit zu den Förderungen der Gemeinden vermeiden.

Erweitertes Mobilitätsangebot im Sommer

„Mobil durch den Sommer“ hieß es gestern bei der Pressekonferenz zum erweiterten Mobilitätsangebot in Brixen/Vahrn, das die Citybuskommission der Bezirksgemeinschaft gemeinsame mit den Gemeinden Brixen und Vahrn sowie dem Tourismusverein und dem Altstadtfestkomitee vorgestellt hat. Mit dabei neben den Vertretern der Citybus-Kommission auch Landesrat Florian Mussner, der betont hat, dass Brixen in Sachen ÖPNV gut arbeite.

Von 15. Juni bis Ende September gibt es heuer eine Verlängerung der Linie 2 bis in die Abendstunden an jedem Donnerstag, Freitag und Samstag! Ein erweitertes Angebot gibt es darüber hinaus für die Sommeremotionen und für das Altstadtfest. Hier der gesamte Fahrplan für diesen Sommer:

MOBIL DURCH DEN SOMMER

PK