Popu Pöder und der Regionalrat

Populist Pöder hat das neue Wahlgesetz blockiert, und ist stolz drauf. Zugegeben, die SVP hat in Sachen Abwicklung nicht grad bestes Zeitmanagement an den Tag gelegt, und auch in Sachen Mandatsbegrenzung bin ich anderer Meinung als es die Linie der Partei (Beschluss der Landesversammlung) ist. Neben der Mandatsbegrenzung wollte Pöder aber auch die Stichwahl verhindern, mit banaler Argumentation:

Die SVP wollte mit der Änderung der Regelung der Bürgermeisterwahlen in den Gemeinden mit weniger als 15.000 Einwohnern garantieren, dass SVP-Bürgermeisterkandidaten gewählt werden und die ohnehin geringen Chancen von Oppositionskandidaten in einigen Gemeinden zunichte gemacht werden.

Pöder geht überhaupt nicht auf die Thematik ein,  sondern schießt blind auf die SVP… wie so oft. Eine Stichwahl der zwei besten Kandidaten aus der ersten Runde wäre nämlich die effektiv bessere Lösung, vor allem für die demokratische Legitimation des künftigen Amtsträgers. Oder sollte biespielsweise jemand Bürgermeister werden, der nur 25% der Stimmen bekommt aber der damit dennoch mehr Stimmen hat als seine Kontrahenten, so geschehen bei der Wahl 2005??? Ich denke NEIN.