Meinungsfreiheit

Die Schützen, der Südtiroler Heimatbund und die Südtiroler Freiheit reklamieren immer wieder die Meinungsfreiheit, erst neulich wieder im Zusammenhang mit dem Freiheitsmarsch und mt Bezug auf die Anbringung zweier Spruchbänder beim Marsch der Alpini (siehe STF Homepage). Aber wie hält man es mit der freien Meinungsäußerung, wenn einem gewisse Aussagen anderer nicht passen? Hier zwei Beispiele:

Es rumort aber auch im Schützengebälk, Schützenkompanien, die bei einem Freiheitsmarsch abseits stehen, sollten dann wohl besser mit der Tricolore am Alpini- Umzug mitmarschieren. Tolomei und Genossen können sich echt freuen. (Ivo Hechensteiner, Gemeinderat in Eppan)

Akzeptanz einer anderen Meinung? Fehlanzeige. Alle Schützen die nicht mitmarschiert sind, werden quasi zu Verrätern stigmatisiert.

Dass der Landeshauptmann, sowie viele andere „Volksvertreter“ vom Freiheitsmarsch, an dem 6.000 Bürger teilgenommen haben, unbeeindruckt sind, zeugt von einer unerhörten Arroganz gegenüber dem Volk! (Myriam Atz Tammerle, Gemeinderätin in Schenna und Bezirkssprecherin des Burggrafenamt/Passeier)

Unerhörte Arroganz? Darf der LH in Ausübung der freien Meinung nicht sagen, dass er unbeeindruckt ist, wenn er persönlich davon überzeugt ist, dass es nicht der richtige Weg ist?


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