Künftige Nutzer in Planung eingebunden

Auf meine Einladung hin wurde vergangene Woche ein Workshop zur Ausführungsplanung des ehemaligen Astra-Kinos organisiert. Bei dem Treffen, an dem Vertreter unterschiedlicher Kultursparten teilnahmen, wurden wichtige Anregungen für die Detailplanung gegeben.
Das ehemalige Astra-Kino in der Brixner Romstraße soll zur Nutzung als Zentrum junger und experimenteller Kultur saniert werden. Eine Arbeitsgruppe hatte in den vergangenen Jahren ein entsprechendes Konzept ausgearbeitet, auf Basis dessen die Gemeindeverwaltung ein Vorprojekt und schließlich das Einreicheprojekt ausgearbeitet und im Spätherbst 2015 genehmigt hat. Im Jänner diesen Jahres wurde eine Team von Technikern rund um das Architekturbüro „MoDus Architects“von Matteo Scagnol und Arthur Pichler vom Büro „TAAUT VENTURA“ mit der Ausführungsplanung beauftragt. Bei dieser Planung werden sämtliche Details definiert. Deshalb ist es entscheidend, all jene Personen mit einzubinden, die künftig kulturelle Veranstaltungen im ehemaligen Astra-Kino organisieren werden und daher ganz wichtige Hinweise aus praktischer Sicht geben können. Dies war die Absicht für dieses Zusammentreffen. Die Qualität der Planung öffentlicher Bauten hängt nämlich ganz wesentlich auch von der Auseinandersetzung mit den Nutzern ab!
Astra-Workshop
Rund 15 Personen sind der Einladung gefolgt und haben am Workshop teilgenommen. Geleitet wurde dieser vom zuständigen Projektleiter der Gemeinde Ing. Renato Sette. Auf drei Arbeitstischen wurden die beiden aktuellen Baukörper des Gebäudes – das Foyer und der Hauptsaal – sowie der neu zu errichtende unterirdische Saal im Süden des Astra analysiert und die bereits gemachten architektonischen Lösungen auf ihre praktische Anwendbarkeit hin überprüft.
Die Ideen und Überlegungen der Kulturschaffenden waren sehr konstruktiv und gut durchdacht. Dadurch konnten wichtige Impulse für die weitere Planung eingefangen werden. Auf jedem Arbeitstisch war ein Vertreter der Architekten dabei und hat die verschiedenen Anregungen dokumentiert. Auf Basis dieser Dokumentation wird das bestehende Projekt nun noch einmal überarbeitet und den Vertretern der Kultur in wenigen Wochen erneut präsentiert.
Der aktuelle Zeitplan sieht vor, dass die Umbauarbeiten für das ehemalige Astra-Kino im Spätherbst 2016 starten, sofern bis dahin die Finanzierung geklärt ist. Die Fertigstellung und Nutzung der Struktur wäre demnach ab 2018 möglich.
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