Zentrum für junge Kultur – es geht los!

Brixen hat großes Potential für junge Kultur, insbesondere in den Bereichen Musik, Theater, Literatur und Kunst. Den Wunsch vieler junger Brixner nach Freiräumen, offenen Strukturen und vor allem frei bespielbaren Räumlichkeiten gab es seit vielen Jahren!

Seit dem Jahr 2009 wird konkret an der Idee eines Zentrums für junge Kultur in Brixen gearbeitet. Unter meiner Leitung hat sich seither eine Arbeitsgruppe aus engagierten Personen im Rahmen von Workshops und Erfahrungsaustauschen mit Gestaltungs- und Bespielungsmöglichkeiten sowie Raumideen auseinandergesetzt und Konzepte für eine Nutzung des Gebäudes ausgearbeitet. Dabei wurden die junge Kulturschaffende stets in die Planungsarbeiten einbezogen. Diese Woche wurde im Rahmen einer Pressekonferenz im ehemaligen Astra-Kino das Konzept vorgestellt. Die Idee, eine unabhängige, niederschwellige und gut vernetzte Struktur zu schaffen, um Gestaltungsspielraum für Kreatives und spontane Initiativen zu schaffen! Nachdem die Finanzierung gesichert ist und der Stadtrat das definitive Ausführungsprojekt genehmigt hat, werden die Arbeiten in Kürze ausgeschrieben. Aus heutiger Sicht werden die Bauarbeiten im Herbst 2018 abgeschlossen sein und das neue Zentrum für Junge Kultur wird voraussichtlich 2019 seine Tore öffnen.

 

Advertisements

Young action / Rekordbeteiligung 2016! Anmeldungen wieder möglich

Seit Jänner 2013 gibt es im Eisacktal das Projekt „Young action“. Projektträger sind das Jugendzentrum Kassianeum, der Jugenddienst der Dekanate Brixen und Rodeneck, und das Jugendzentrum Connection. Projektpartner und Mitglied der Steuerungsgruppe ist auch die Bezirksgemeinschaft Eisacktal.

In diesem Projekt betätigen sich Jugendliche im Alter zwischen 13 und 19 Jahren ehrenamtlich in verschiedenen Organisationen mit karitativem, ethischem oder religiösem Hintergrund. Dafür erhalten sie eine symbolische Anerkennung in Form von Gutscheinen, die zurzeit in über 70 teilnehmenden Geschäften, Lokalen oder Serviceanbietern in den Gemeinden der Bezirksgemeinschaft und sogar im Gardaland eingelöst werden können.

Finanziell unterstützt wird das Projekt von der Bezirksgemeinschaft Eisacktal, der Stiftung Sparkasse, der Sparkasse Bank, von mehreren Gemeinden der Bezirksgemeinschaft Eisacktal (Barbian, Brixen, Feldthurns, Klausen, Lajen, Vahrn, Villanders, Villnöss) und dem Verein Jugendhaus Kassianeum.

2016 haben sich erstmals über 200 Jugendliche (213) am Projekt beteiligt und 5.704 Stunden in verschiedensten Einrichtungen geleistet. Ab Dezember 2016 gibt es die Möglichkeit, sich im Jugendzentrum Kassianeum oder im Jugenddienst Unteres Eisacktal für das Jahr 2017 anzumelden.

young-action

 

Astra-Kino: Artikel auf salto.bz & update

Einen ausführlichen Artikel schreibt Salto.bz gestern (23.04.2016) zum Thema Astra-Kino.

#update zur Struktur: In wenigen Wochen wird das Ausführungsprojekt fertig sein, das dann von der Baukommission genehmigt werden muss. Gleich anschließend können die Arbeiten ausgeschrieben werden. Soweit die gemeinsame Finanzierung zwischen Land und Gemeinde aufgebracht werden kann – laut Zusagen müsste dies passen – kann im Herbst mit den Bauarbeiten begonnen werden!

201604_Astra

 

Künftige Nutzer in Planung eingebunden

Auf meine Einladung hin wurde vergangene Woche ein Workshop zur Ausführungsplanung des ehemaligen Astra-Kinos organisiert. Bei dem Treffen, an dem Vertreter unterschiedlicher Kultursparten teilnahmen, wurden wichtige Anregungen für die Detailplanung gegeben.
Das ehemalige Astra-Kino in der Brixner Romstraße soll zur Nutzung als Zentrum junger und experimenteller Kultur saniert werden. Eine Arbeitsgruppe hatte in den vergangenen Jahren ein entsprechendes Konzept ausgearbeitet, auf Basis dessen die Gemeindeverwaltung ein Vorprojekt und schließlich das Einreicheprojekt ausgearbeitet und im Spätherbst 2015 genehmigt hat. Im Jänner diesen Jahres wurde eine Team von Technikern rund um das Architekturbüro „MoDus Architects“von Matteo Scagnol und Arthur Pichler vom Büro „TAAUT VENTURA“ mit der Ausführungsplanung beauftragt. Bei dieser Planung werden sämtliche Details definiert. Deshalb ist es entscheidend, all jene Personen mit einzubinden, die künftig kulturelle Veranstaltungen im ehemaligen Astra-Kino organisieren werden und daher ganz wichtige Hinweise aus praktischer Sicht geben können. Dies war die Absicht für dieses Zusammentreffen. Die Qualität der Planung öffentlicher Bauten hängt nämlich ganz wesentlich auch von der Auseinandersetzung mit den Nutzern ab!
Astra-Workshop
Rund 15 Personen sind der Einladung gefolgt und haben am Workshop teilgenommen. Geleitet wurde dieser vom zuständigen Projektleiter der Gemeinde Ing. Renato Sette. Auf drei Arbeitstischen wurden die beiden aktuellen Baukörper des Gebäudes – das Foyer und der Hauptsaal – sowie der neu zu errichtende unterirdische Saal im Süden des Astra analysiert und die bereits gemachten architektonischen Lösungen auf ihre praktische Anwendbarkeit hin überprüft.
Die Ideen und Überlegungen der Kulturschaffenden waren sehr konstruktiv und gut durchdacht. Dadurch konnten wichtige Impulse für die weitere Planung eingefangen werden. Auf jedem Arbeitstisch war ein Vertreter der Architekten dabei und hat die verschiedenen Anregungen dokumentiert. Auf Basis dieser Dokumentation wird das bestehende Projekt nun noch einmal überarbeitet und den Vertretern der Kultur in wenigen Wochen erneut präsentiert.
Der aktuelle Zeitplan sieht vor, dass die Umbauarbeiten für das ehemalige Astra-Kino im Spätherbst 2016 starten, sofern bis dahin die Finanzierung geklärt ist. Die Fertigstellung und Nutzung der Struktur wäre demnach ab 2018 möglich.

jung packt an!

In dieser Woche wurde im Jugendzentrum „kass“ der Jahresbericht 2015 der Initiative „YOUNG ACTION“ vorgestellt.

In diesem Projekt betätigen sich Jugendliche im Alter zwischen 13 und 19 Jahren ehrenamtlich in verschiedenen Organisationen mit karitativem, ethischem oder religiösem Hintergrund. Dafür erhalten sie eine symbolische Anerkennung in Form von 5€-Gutscheinen, die zurzeit in über 60 teilnehmenden Geschäften, Lokalen oder Serviceanbietern in den Gemeinden der Bezirksgemeinschaft Eisacktal eingelöst werden können.

Young Action ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Bezirksgemeinschaft Eisacktal (für die ich als zuständiger Referent in der Steuerungsgruppe sitze) und einigen Einrichtungen der außerschulischen Jugendarbeit im Eisacktal. Die Koordination des Projektes erfolgt durch das Jugendzentrum Kassianeum, mitgetragen wird es von den Jugenddiensten der Dekanate Brixen und Unteres Pustertal sowie dem italienischen Jugendzentrum Giovani Connection.

Eine Zahlen von #youngaction 2015:
Geleistete Stunden: über 5.000
Beteiligte Jugendliche: 175
Eingelöste Summe: 10.500 euro
Kooperationspartner, bei denen Jugendliche anpackten: 43

youngaction

Einreich-Planung genehmigt #Astra

Neue positive Nachricht vom Zentrum für junge Kultur im ehemaligen Astra-Kino. Die Baukommission der Gemeinde Brixen hat das Einreicheprojekt genehmigt. Damit startet jetzt die Phase der Ausführungsplanung. Auch wenn das Gebäude in der Romstraße nicht unter Denkmalschutz steht, erfolgte diese Planung in enger Abstimmung mit dem Landesdenkmalamt. Auch die künftigen Nutzerinnen und Nutzer werden spartenübergreifend demnächst in die Planung eingebunden.
Im Mehrjahreshaushalt der Gemeinde sind indes für die Finanzierung des Projekts 2,19 Millionen Euro veranschlagt (850.000 Euro für 2016, 400.000 Euro für 2017 und 940.000 Euro für 2018).

Zentrum für junge Kultur
Quelle: Modus-Architekten & Arthur Pichler

Astra.Lab

Am Donnerstag 30. April bespielen der Filmclub und die Jugendzentren, gemeinsam mit dem Rotierenden Theater das ex-Astra-Kino … mit vielseitigem Programm:

16.00 Film für Groß und Klein: „Krieg der Knöpfe“
18.00 Filmprojekt „Before I die, I’d like to…“ / „when astra dies“
18.30 Kurzfilm „Sie liebt dich doch“, Videowerkstatt Zoom
19.00 Vorstellung des Projekts „Kulturzentrum Astra“
20.00 Live Band
21.00 Muss man gesehen haben: „Easy Rider“
22.30 Music & Film mit DJ Bob Motta (RBM)

Food & drinks sind vor Ort, der Eintritt ist frei!

astralab