Hofburggarten „Central park“

Andi Pichler & Arno Parmeggiani hatten im Gemeinderat über die Ergebnisse des ersten Jugend-Forum-Giovani berichtet, unter anderem über das Bedürfnis nach mehr Freiraum und die im Forum angedachte VISION eines Central Parks für Brixen. Nun denn, prompt schritt das Komittee zur Rettung des Hofburggartens auf den Plan und verwarf diesen wahnwitzigen Anspruch. Es äußerte sich auch der Bürgermeister, der darauf verwies, dass man gerade verschiedene Varianten dazu studiere. Im heutigen Alto Adige nun die Reaktion der Jugend, die darüber „not amused“ ist, dass man Ideen sofort verwirft anstatt eine Diskussion darüber zu eröffnen!

MEINE PERSÖNLICHE MEINUNG DAZU:
Diese Thema ist BEISPIELGEBEND dafür, warum sich die Jugend nicht ernst genommen fühlt!!! Wenn Jugendliche eine Idee lancieren, so muss man davon ausgehen, dass dahinter weniger ein bis ins Detail ausgereifter Vorschlag samt Kostenanalyse und Umsetzungsplan steht denn ein BEGEHREN, ein BEDÜRFNIS, eine VISION. Diese Bedürfnisse einfach zu verwerfen zeigt von mangelnder Sensibilität gegenüber dieser Altersgruppe. Vielmehr sollte es darum gehen, in einer breiten Diskussion aus den Bedürfnissen der Jugend reele und umsetzbare Lösungen zu generieren. Dafür aber braucht es Zeit, Aufmerksamkeit und Ausdauer.

Ein "central park" für Brixen? Bildquelle: Wikipedia

Gelungen!

Am 02.12. fand im Theatersaal des Jugendhauses Kassianeum die Veranstaltung „Unsere Jugend Grenzen-los?“ statt, organisiert von den SVP Frauen, unterstützt vom Verein Jugendhaus Kassianeum und der Junge Generation. Es war ein mehr als gelungener Abend, mit einem sehr interessanten Referat von Peter Koler vom Forum Prävention und einer anschließend anregenden Diskussion zum Thema Jugend/Grenzen. Auch und vor allem Dank der hervorragenden Organisation durch Eva Oberlechner von den SVP Frauen kamen über 50 Leute zur Veranstaltung.

Es wurde wieder einmal sehr deutlich, dass man die JUGEND und ihr Verhalten nur analysieren und bewerten kann, wenn man die Gesellschaft als Ganzes in die Betrachtung mit einbezieht. Die Jugend ist ein SPIEGELBILD unserer Gesellschaft, das sollten sich vor allem all jene hinter die Ohren schreiben, die sich andauernd darüber beklagen, dass die Jugend zu laut, zu frech oder zu ungehalten sei …

Foto: Peter Liensberger

Foto: Peter Liensberger