Förderung des Ehrenamts!

Der Rat der Bezirksgemeinschaft Eisacktal hat in seiner Sitzung vom 9. November die neue Verordnung für die Vergabe von Beiträgen einstimmig genehmigt. Künftig gilt der Schwerpunkt der Förderung dem Ehrenamt im Sozialbereich. Aber auch gemeindeübergreifende Kulturinitiativen werden weiterhin unterstützt.

bzg

Das jährliche Budget der Bezirksgemeinschaft Eisacktal zur Vergabe von Beiträgen ist mit 10.000 Euro ein sehr bescheidenes. Damit wurden in den vergangenen Jahren Projekte verschiedenster Art unterstützt, das bisherige Reglement war diesbezüglich sehr weitläufig formuliert. Wir möchten die Beitragsschiene in dieser Größenordnung weiterführen und sie haben sie an die Zuständigkeitsbereiche der Bezirksgemeinschaft angepasst. Schon vor einigen Monaten haben Präsident Walter Baumgartner und ich als zuständiger Referent deshalb den Beschluss zur Überarbeitung der Verordnung gefasst. Durch die Überarbeitung wird künftig eine doppelte Förderung diverser Projekte, etwa parallel zu den Gemeinden, unterbunden.

Die beiden Sachbereich, die künftig hauptsächlich gefördert werden, sind die Freiwilligenarbeit im Sozialbereich sowie die Kultur.
Das Ehrenamt nimmt im Sozialbereich eine nicht zu unterschätzende Rolle ein, deswegen wollen wir es verstärkt unterstützen. Dabei wird die Bezirksgemeinschaft auch selbst aktiv werden. So haben wir bereits im Frühjahr allen in der Bezirksgemeinschaft arbeitenden Freiwilligen in Form eines Kulturgutscheins den Eintritt für das Konzert des Haydn-Orchesters zur Verfügung gestellt. Ähnliche Initiativen werden auch in Zukunft folgen.

Geändert wurden neben den Sachbereichen auch die Kriterien in der Beitragsverordnung. Gerade bei kulturellen Projekten werden wir künftig vor allem jene fördern, die übergemeindlich, innovativ und nachhaltig sind. Dadurch wollen wir eine Doppelgleisigkeit zu den Förderungen der Gemeinden vermeiden.

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Bewegte Stadt. Brixen in alten Filmen

Gestern Abend fand im Forum Brixen vor rund 500 Zusehern die Präsentation der DVD „Bewegte Stadt. Brixen in alten Filmen“ statt. Dieses Projekt, nach einer Idee von Siegi Gostner und mir, wurde bereits 2011 gestartet und hat nun endlich seinen Abschluss gefunden! Der 66 Minuten lange Film ist zusammengestellt aus verschiedenen Szenen der Brixner Stadtgeschichte. Die Sammlung dieser Filme erfolgte in einem Interreg Projekt des Amtes für Film und Medien zwischen 2008 und 2011. Am 27.01.2012 haben wir einen ersten Filmabend mit diesen Filmen organisiert, gleich anschließend kam der Wunsch von verschiedener Seite, mit dem mehr als interessanten Material eine DVD zu produzieren. Das Amt für Film und Medien sowie der Filmclub sind die Herausgeber dieser Publikation, die es in der Stadtbibliothek Brixen kostenlos gegen eine Spende zu beziehen gibt.

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Künftige Nutzer in Planung eingebunden

Auf meine Einladung hin wurde vergangene Woche ein Workshop zur Ausführungsplanung des ehemaligen Astra-Kinos organisiert. Bei dem Treffen, an dem Vertreter unterschiedlicher Kultursparten teilnahmen, wurden wichtige Anregungen für die Detailplanung gegeben.
Das ehemalige Astra-Kino in der Brixner Romstraße soll zur Nutzung als Zentrum junger und experimenteller Kultur saniert werden. Eine Arbeitsgruppe hatte in den vergangenen Jahren ein entsprechendes Konzept ausgearbeitet, auf Basis dessen die Gemeindeverwaltung ein Vorprojekt und schließlich das Einreicheprojekt ausgearbeitet und im Spätherbst 2015 genehmigt hat. Im Jänner diesen Jahres wurde eine Team von Technikern rund um das Architekturbüro „MoDus Architects“von Matteo Scagnol und Arthur Pichler vom Büro „TAAUT VENTURA“ mit der Ausführungsplanung beauftragt. Bei dieser Planung werden sämtliche Details definiert. Deshalb ist es entscheidend, all jene Personen mit einzubinden, die künftig kulturelle Veranstaltungen im ehemaligen Astra-Kino organisieren werden und daher ganz wichtige Hinweise aus praktischer Sicht geben können. Dies war die Absicht für dieses Zusammentreffen. Die Qualität der Planung öffentlicher Bauten hängt nämlich ganz wesentlich auch von der Auseinandersetzung mit den Nutzern ab!
Astra-Workshop
Rund 15 Personen sind der Einladung gefolgt und haben am Workshop teilgenommen. Geleitet wurde dieser vom zuständigen Projektleiter der Gemeinde Ing. Renato Sette. Auf drei Arbeitstischen wurden die beiden aktuellen Baukörper des Gebäudes – das Foyer und der Hauptsaal – sowie der neu zu errichtende unterirdische Saal im Süden des Astra analysiert und die bereits gemachten architektonischen Lösungen auf ihre praktische Anwendbarkeit hin überprüft.
Die Ideen und Überlegungen der Kulturschaffenden waren sehr konstruktiv und gut durchdacht. Dadurch konnten wichtige Impulse für die weitere Planung eingefangen werden. Auf jedem Arbeitstisch war ein Vertreter der Architekten dabei und hat die verschiedenen Anregungen dokumentiert. Auf Basis dieser Dokumentation wird das bestehende Projekt nun noch einmal überarbeitet und den Vertretern der Kultur in wenigen Wochen erneut präsentiert.
Der aktuelle Zeitplan sieht vor, dass die Umbauarbeiten für das ehemalige Astra-Kino im Spätherbst 2016 starten, sofern bis dahin die Finanzierung geklärt ist. Die Fertigstellung und Nutzung der Struktur wäre demnach ab 2018 möglich.

Einreich-Planung genehmigt #Astra

Neue positive Nachricht vom Zentrum für junge Kultur im ehemaligen Astra-Kino. Die Baukommission der Gemeinde Brixen hat das Einreicheprojekt genehmigt. Damit startet jetzt die Phase der Ausführungsplanung. Auch wenn das Gebäude in der Romstraße nicht unter Denkmalschutz steht, erfolgte diese Planung in enger Abstimmung mit dem Landesdenkmalamt. Auch die künftigen Nutzerinnen und Nutzer werden spartenübergreifend demnächst in die Planung eingebunden.
Im Mehrjahreshaushalt der Gemeinde sind indes für die Finanzierung des Projekts 2,19 Millionen Euro veranschlagt (850.000 Euro für 2016, 400.000 Euro für 2017 und 940.000 Euro für 2018).

Zentrum für junge Kultur
Quelle: Modus-Architekten & Arthur Pichler

ex-Astra / Entscheidender Schritt!

Der Stadtrat hat heute Vormittag das Vorprojekt für die Sanierung des ehemaligen Astra-Kinos diskutiert und mittels Protokoll für die weitere Arbeit gutgeheißen. Damit erreicht das engagierte Projekt für die Realisierung eines „Zentrums für junge Kultur“ einen entscheidenden Meilenstein! Selbstverständlich bleiben noch zahlreiche offene Punkte zu diskutieren und wird die Suche nach der Finanzierung noch mühsam und schwer, aber die Grundrichtung stimmt und das famose Licht am Ende des Tunnels ist sichtbar. Das ehemalige Kino bietet gute NEUE PERSPEKTIVEN für die junge Kultur in Brixen!
#Astra #neudenken #Jugendkultur

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Astra.Lab

Am Donnerstag 30. April bespielen der Filmclub und die Jugendzentren, gemeinsam mit dem Rotierenden Theater das ex-Astra-Kino … mit vielseitigem Programm:

16.00 Film für Groß und Klein: „Krieg der Knöpfe“
18.00 Filmprojekt „Before I die, I’d like to…“ / „when astra dies“
18.30 Kurzfilm „Sie liebt dich doch“, Videowerkstatt Zoom
19.00 Vorstellung des Projekts „Kulturzentrum Astra“
20.00 Live Band
21.00 Muss man gesehen haben: „Easy Rider“
22.30 Music & Film mit DJ Bob Motta (RBM)

Food & drinks sind vor Ort, der Eintritt ist frei!

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„Brixen 2020“- Junge Ideen für Brixen

Loser Zusammenschluss von Brixner Jugendlichen sammelt Ideen für die Stadtentwicklung

25 Jugendliche und junge Erwachsene aus dem ganzen Stadtgebiet, zahlreiche Ideen und Anregungen, ein Ziel: Brixen weiterentwickeln.
Rund drei Stunden sind zwei Dutzend junge Brixner unter dem Motto „Brixen 2020“ zusammengesessen und haben darüber diskutiert, wo Brixen aktuell Potentiale hat, was besser gemacht werden muss und welche Maßnahmen für eine gute Stadtentwicklung zu setzen sind.

Es war eine bunte Mischung aus Heimkehrern, Studierenden, Familienvätern, Vereinsmenschen, Freiberuflern und Angestellten aus den verschiedenen Berufs- und Interessenfeldern. Eine lose Gruppe aus allen Stadtteilen und Fraktionen, die sich zum Ziel gesetzt hat, junge Ideen für Brixen zu sammeln und sich als Gruppe zu formieren. Initiiert wurde der Gedanken- und Meinungsaustausch von Arno Parmeggiani und mir.

Ziel der Initiative ‚Brixen 2020‘: erforschen, wie junge Leute die Stadt wahrnehmen, wie sie Brixen weiterentwickeln möchten und welche Rahmenbedingungen die Stadt braucht, um als attraktiver Lebens- und Arbeitsort zu gelten.

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Grundsätzliche Erkenntnis:

Brixen neigt zum Stillstand, wirkt wie eine alternde Stadt! Deshalb müssen wir die Rahmenbedingungen für kreative und neue Impulse bieten. Die Gemeinde muss wieder mehr Entwicklung, Initiativen und Ideen zulassen. Denn es gibt aktuell eher ungünstige Voraussetzungen dafür, um jungen Menschen die Rückkehr in ihre Stadt schmackhaft zu machen.

Einige Ergebnisse:

Wirtschaft: Förderung einer allgemeinen Start-Up-Kultur um Fachkräfte zurückzuholen und hier zu behalten; die Erleichterung von Bürokratie für Initiativen des Handels und der Gastronomie.

Kultur: Neben der F.rderung der Hochkultur auch die Rahmenbedingungen für Subkulturen/Jugendkulturen zu verbessern. Struktureller Ausdruck dafür w.re beispielsweise die Sanierung des ehemaligen Astra-Kinos als Ort für junge innovative Kultur.

Umwelt und Mobilität: Fertigstellung der Westumfahrung, anschließend eine allgemeine Verkehrsberuhigung (besonders in der Altstadt) bei gleichzeitiger Garantie von stadtnahen und kostenlosen Parkmöglichkeiten. Der desolate und peinliche Zugbahnhof muss endlich umgestaltet werden und dementsprechende Versprechen sind einzuhalten. Die Realisierung der vollständigen Autobahnausfahrt in Albeins/Ziggler ist ebenfalls wichtig.

Freizeit und Sport: Aufwertung der Freizeit-Infrastrukturen am Ploseberg, Fischzucht-Areal aufwerten, stehende Welle am Eisack, ein generelles Freizeit-Ticket für alle Brixner, das alle Freizeitmöglichkeiten vernetzt.

Viele weitere Themen wie junges Wohnen, die Integration neuer Mitbürger und anderes wurden noch besprochen und wird noch vertieft.

Wir freuen uns über weitere Teilnehmer und Teilnehmerinnen
→ brixen2020@gmail.com