Raumentwicklung #mitdenken

Südtirol: Landschaft – Raum – Entwicklung
Denken Sie mit = Gestalten Sie mit

„Das Ressort für Raumentwicklung, Umwelt und Energie beabsichtigt die Rechtsgrundlagen in der Raumentwicklung und Landschaftsplanung zu überarbeiten. Unser Anliegen dabei ist es, eine einheitliche gesetzliche Grundlage zu schaffen, welche den künftigen Herausforderungen der Raum- und Landschaftsentwicklung Rechnung trägt. Wir sollten diese Herausforderung gemeinsam angehen, da der Lebensraum von Morgen uns alle betrifft. Zum Auftakt dieses für unser Land wichtigen Vorhabens lade ich Sie zu den offenen Diskussionsrunden in den Bezirken (siehe unten angeführte Termine) ein. Das Programm finden Sie in Anlage. Ich hoffe, dass Sie die Gelegenheit nutzen, Ihre Anregungen und Wünsche einzubringen und freue mich auf konstruktive Diskussionsbeiträge!“
Landesrat Dr. Richard Theiner

Brixen: Montag, 22. September 2014, von 17.00 bis 19.00 Uhr in der Cusanus-Akademie, Seminarplatz 2

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Eröffnung der Naherholungszone

Am kommenden Samstag findet ab 14 Uhr die Eröffnung der neu gestalteten Naherholungszone bei der Wasserschöpfe in Neustift statt.

201409_Wasserschöpfe

Hofburggarten / Ausführungsplanung

In Sachen Hofburggarten stehen die nächsten Schritte an. Durch finanzielle Zusagen der Autonomen Provinz und der Stiftung Südtiroler Sparkasse können mit der nun erfolgenden Ausführungsplanung die ersten Weichen zur Umsetzung des Gewinnerprojekts gesetzt werden. Es gilt nun, einen Bogen zu spannen zwischen Funktionalität und Respekt vor dem historischen Ensemble.

Hochspannungsleitung

Mit dem Beschluss der Landesregierung von vergangenem Montag ist die Verlegung der Hochspannungsleitung in Milland, Elvas und Albeins nun endgültig auf den Weg gebracht! Die Landesregierung hat sich nun verpflichtet, 10 Millionen Euro aus den Umweltgeldern über einen Zeitraum von fünf Jahren bereit zu stellen.

Hochwasserschutz

Die aktuelle Hochwassersituation in zahlreichen Städten in Deutschland, Österreich und anderen Ländern sollte uns mit Blick auf unsere Situation zu denken geben. Vorbildhaft hat die Landesabteilung für Wasserschutzbauten in den letzten Jahren im Rahmen des Projekts „Flussraum Mittleres Eisacktal“ die Situation im Brixner Raum sehr detailliert studiert und anschließend einen sehr umfangreichen Maßnahmenkatalog erstellt, welches von den Gemeinderäten von Brixen, Vahrn und Feldthurns einstimmig genehmigt wurde. Bedenkt man das Gefahrenpotential alleine in der Brixner Altstadt, so sollte einer raschen Umsetzung der wichtigsten Maßnahmen sehr hohe Priorität beigemessen werden.

Aktuell in Passau. Foto: Melissa Goossens

Lido und Tennis

Zur Zeit steht die Verlegung der Tennisplätze im Norden der Stadt auf der Tagesordnung der politischen Debatte. Eine von vielen Varianten einer Projektstudie sieht vor, die Tennisplätze im Bereich der Ostseite des heutigen Lido-Sees unterzubringen. Dabei würde ein Teil des Sees aufgeschüttet. Rund um diese Studie hat es letzthin rege Diskussionen gegeben, da mancher davon ausgegangen ist, dass die Gemeindeverwaltung hier klammheimlich Fakten schaffen wollte. Dem ist aber nicht so. Die Studie mit seinen zahlreichen Varianten wurde vor einigen Monaten im Gemeinderat besprochen, auch die Betreuer des Projekts „Flussraum Mittleres Eisacktal“ wurden zu Rate gezogen, gleichsam werden Überlegungen zur Gestaltung des ganzen Bereichs Sport/Fischzucht/Parkplatz angestellt, denn neben der Unterbringung der Tennisplätze gilt es auch mittelfristig die in die Jahre gekommenen Sportstätten zu sanieren. Die Aufwertung des Lido-Areals steht außerdem sehr weit oben auf der To-do-Agenda der Stadtverwaltung. Eine Gruppe von Personen rund um den Verein „STADT – GARTEN BRIXEN / GIARDINO – CITTÀ BRESSANONE“ sammelt derweil Unterschriften für die Aufwertung des Lido-Areals und als Prävention einer möglichen Verkleinerung des Sees. Hier der Originaltext zur Unterschriftensammlung:

Die Auenlandschaft am Eisack ist mit dem Lido ein viel besuchter Erholungsraum in unmittelbarer Stadtnähe. Darüber hinaus ist der Lido in der Erinnerung vieler Brixnerinnen und Brixner als ein Stück Heimat verwurzelt. Als engagierte Brixner Bürger bemühen wir uns, den Lido in seinem Umfang zu erhalten, weiter zu entwickeln und aufzuwerten. Dieses Allgemeingut für viele darf nicht leichtfertig momentanen kurzsichtigen politischen Entscheidungen geopfert werden und speziellen Einzelinteressen – wie es Tennisplätze für wenige sind – zugeführt werden. Dadurch würde zudem ein wertvoller Naturraum für flussnahe Lebewesen zerstört.

Mit Ihrer Unterschrift setzen Sie sich für den Erhalt des Lido in seinem jetzigen Umfang ein und äußern ihren Wunsch nach seiner Aufwertung. Damit leisten Sie einen wichtigen Beitrag auch für eine künftige hohe Lebensqualität in unserer Stadt.