Umbauarbeiten im Jakob-Steiner-Haus

Der Brixner Stadtrat hat heute einen Beschluss gefasst, mit dem der Sozialgenossenschaft „Haus der Solidarität“ des Jakob-Steiner-Haus für ein Jahr vorerst provisorisch zur Verfügung gestellt wird, damit diese mit den internen Umbauarbeiten starten können. Klappt alles nach Plan sollte im Spätherbst das HdS ins Jakob-Steiner-Haus einziehen. Parallel zu den internen Umbauarbeiten wird das Amt für Bauerhaltung des Landes bald mit den Sanierungsarbeiten im Außenbereich beginnen. Die Ausschreibung für die entsprechenden Arbeiten ist vor Kurzem erfolgt.

JSH

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1€ für das Haus der Solidarität

„Mit 1 € 1 Haus bauen“
Dies versucht die erste Südtiroler Gemeinden-Meisterschaft. Zeitgleich mit der Fußball-Weltmeisterschaft werden in Südtirols Geschäften, Gastlokalen, Gemeinden ein-Euro-Spenden zugunsten des Hauses der Solidarität (HdS) gesammelt. Jene der 116 Gemeinden, welche im Verhältnis zu den EinwohnerInnen die höchste Summe erzielt, wird Meister. Meister wird aber auch jene Einrichtung, die die höchste Spendensumme hereinspielt. www.1euro.bz

Teilnehmende Lokale in Brixen

Bäckerei Gasser, Große Lauben, Raiffeisenkasse, Große Lauben, Volksbank, Sparkasse, Große Lauben, Bibliothek, Domplatz, Gemüse Monika, Rosslauf, Bäckerei Mutschlechner, Runggadgasse, Bäckerei Mutschlechner, Altenmarktgasse, La Stüa, Runggadgasse, Adlercafe, Adlerbrücke, Porticus, Kleine Lauben, Aquarena, Weltladen Brixen, Stadelgasse, Bioladen Pro Natura, Stadelgasse, Cafe City, Große Lauben, Domcafe, Pfarrplatz, Bar Cusanus, Hartwiggasse, Bar Vinus, Altenmarktgasse, KVW, Hofgasse, Platzl, Große Lauben, Konditorei Pupp, Cafe am Gries, Hartwiggasse, Bar Absolut, Albuingasse, Street One, Infopoint Mobile

Neue Apotheken

Brixen wird demnächst zwei neue Apotheken erhalten, und zwar zum einen in St. Andrä und zum anderen in der Zone Brixen Süd. Der Stadtrat hat den entsprechenden Beschluss gefasst und der Provinz mitgeteilt. Die Ausweisung erfolgt auf Grund der neuen Bestimmung der Regierung Monti zur Liberalisierung der Apotheken und nicht, wie gestern in einer Zeitung behauptet, vor allem deshalb, weil es hierzu Petitionen und Unterschriftensammlungen gegeben hat.

Molotov Cocktails gegen Fischerbuim

Der Brandanschlag auf die in Vintl untergebrachten Asylanten, vor Ort „Fischerbuim“ genannt (weil sie im Fischerhaus wohnen) verschlägt mir die Sprache. Erst gestern Abend erzählte mir eine junge Vintlerin darüber, wie gut die Afrikaner (ehemalige lybische Gastarbeiter) im Dorf integriert sind, dass sie mithelfen, sich am Dorfleben beteiligen. Sie sind nicht nur ganz einfach da und fallen nicht negativ auf … sie fallen sogar positiv auf, die Fischerbuabn, die nicht als Migranten wie viele andere Ausländer hier zu uns gekommen sind, sondern als Flüchtlinge aus Lybien, wo sie in den Wirren des Krieges nicht mehr sicher waren.

Ich habe mich vor einigen Monaten mit der Flüchtlingsthematik beschäftigt, als freier Redakteur beim Brixner. Als man hörte, dass auch unser Bezirk wird Flüchtlinge aufnehmen und das Thema immer breiter diskutiert wurde, hatte ich das Bedürfnis etwas tiefer hinter die Kulissen zu blicken, mehr zu erfahren als die übliche Klauberei über vermeintliche Anzahl der zu erwartenden Asylanten. Hier der Link zum Interview mit dem Brixner Sepp Pichler, der seinerzeit noch zusammen mit Karl Tragust für die Unterbringung der Flüchtlinge verantwortlich zeichnete:

BRIXNER 09/2011

Erwähnen möchte ich auch Initiativen der Zivilgesellschaft, die sich im Zusammenhang mit dem Anschlag im Internet mobilisieren. Eine Facebook Gruppe namens „Menschen gegen Flaschen – solidarietà con i minacciati“ kommentiert und diskutiert nicht nur das Geschehene, sie ist auch auf und dran, den Unmut über derlei anti-demokratische Taten in Aktionen münden zu lassen. Hier der Link zur GRUPPE AUF FACEBOOK

Gerichtsverhandlung/Spielhalle #Presse

Die Presse berichtet heute mehr als ausführlich über den gestrigen Beschluss des Verwaltungsgericht. Tenor der Meldungen: Die Gemeinde zeigt sich erleichtert, die Rekurseinbringer sind enttäuscht und hoffen auf dn nächsten Entscheid im Mai, die Opposition und SVP-GR Insam sehen darin keine Auswirkung auf die politische Verantwortung.

Quelle: Dolomiten
Quelle: Neue Südtiroler Tageszeitung
Quelle: Alto Adige

Gerichtsverfahren/Spielhalle. Reaktion der Stadträtin

Urbanistik-Stadträtin Magdalena Amhof zeigt sich in einer ersten Stellungnahme sehr erleichtert über den heute gefallenen Beschluss des Verwaltungsgerichts im Zusammenhang mit der Ausstellung einer Baukonzession. Unbeeindruckt vom ganzen Verfahren betont sie „auch weiterhin gegen jede Spiellizenzanfrage vorgehen“ zu werden. Außerdem nimmt sie zu den zahlreichen politischen „Botschaften“ der Debatte Stellung.


Gerichtsverfahren/Spielhalle #1

Albert Pürgstaller schreibt heute Mittag zum Ausgang des Gerichtsverfahrens:

Das Verwaltungsgericht hat den Rekurs gegen die Baukonzession, mit der die Gemeinde Brixen die Umwidmung einer Zweckbestimmung in der Peter-Mayr-Straße genehmigt hat, zurückgewiesen. Für uns als Gemeindeverwaltung bestätigt dieses Urteil die korrekte Vorgehensweise bei der Ausstellung der Baukonzession.
Die vielen Anschuldigungen und Angriffe in den vergangenen Wochen waren nicht gerechtfertigt. Es ist wichtig, dass hier Klarheit geschaffen wurde. Es muss zwischen der Vergabe einer Baukonzession einerseits und einer Lizenz andererseits unterschieden werden. Die Baukonzession hat auch nichts mit der Lizenzvergabe oder dem Landesgesetz über die Spielhallen zu tun. Die Vergabe der Lizenz fällt in die Zuständigkeit des Landes. Und hier werden wir uns natürlich ganz klar gegen die Erteilung einer entsprechenden Lizenz richten, zumal der Standort eindeutig im Widerspruch zu den geltenden Vorgaben des Landesgesetzes und der Gemeindeverordnung steht.