Arbeitsgruppe Integration

Die von Stadträtin Elda Letrari 2010 eingesetzte Arbeitgruppe Integration hat im gestrigen Gemeinderat einen ersten Überblick über die bisherigen Tätigkeiten gegeben. Neben der Aufarbeitung und Diskussion alltäglicher Herausforderungen im Zusammenhang mit der Integration von Ausländern hat die Arbeitsgruppe auch mehrere Aktionen geplant und umgesetzt, unter anderem einige zum Thema „Interkulturelles Kennenlernen“. So wurde und wird dabei versucht, den Migranten unsere Stadt und die Umgebung zu „erklären“. Unter anderem fand im Juli 2011 ein Ausflug zum Bauernhof unseres Gemeinderatskollegen Johannes Prader in Afers statt, den ich filmisch dokumentiert habe:

 

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Erstes SVP Sommerforum

Letztlich meinte es der Wettergott gut mit uns … als am letzten Freitag im Garten des Hotel Elephant das erste SVP Sommerforum über die Bühne ging. Thema des ehrwürdigen Abends: „Integration als globale Herausforderung“. Die wirklich erstklassig besetzte Runde mit dem Integrationsbeauftragen der Bayrischen Staatsregierung Martin Neumeyer, dem österreichischen Staatssekretär Sebastian Kurz und dem Nordtiroler Integrationsbeauftragen Johann Gstir konnte über die vielen Facetten der Integration berichten und wichtige Aspekte aufzeigen. Zwei zentrale Dinge blieben bei mir hängen:
– Integration ist auch als globales Thema vor allem auf der lokalen Ebene entscheidend
– Integration gelingt leichter dann, wenn die Aufnahmegesellschaft den Werte-Kanon klar definiert hat

Zu ersterem fällt mir ein, dass in Brixen bereits sehr vieles gemacht wurde und gemacht wird, neben dem institutionellen Bereich vor allem auf ehrenamtlicher Basis. Bei zweitem denke ich gibt es Nachholbedarf, denn es scheint nicht immer klar, welches die zentralen Grundwerte unserer Gesellschaft denn sind, und darüber hinaus (denke wir an Freiheit), wie diese interpretiert werden sollen …

Alles in allem ein sehr gelungener Abend!

Mit Martin Neumeyer

Unterkunft für’s HdS nun bald definitiv?

Wie den Aussendungen des Landespresseamtes und auch den lokalen Medien nach zu vernehmen ist, scheint die definitive (20 Jahre) Unterbringung des Hauses der Solidarität nun bald nichts mehr im Wege zu stehen. Die angepeilte Lösung, die Struktur im Jakob-Steiner-Haus einzuquartierten, scheint über den Weg der Vertragsurbanistik möglich, nachdem andere Formen der Finanzierung nicht realisierbar waren.
Für das Haus und seine Bewohner wäre damit ein jaherlanges Zittern und Ringen um das Überleben des Projektes vorbei.