Haus der Solidarität feierlich eingeweiht

Im Beisein von Bischof Ivo Muser, den Landesräten Martha Stocker und Philipp Achammer sowie zahlreichen Freunden und langjährigen Wegbegleitern wurde gestern nachmittag feierlich das Haus der Solidarität „Luis Linter“ eröffnet und gesegnet.
„Erfolg hat drei Buchstaben: tun“ meinte Johann Wolfgang Goethe einmal. Ganz in diesem Sinne haben die Initiatoren des Projekts HdS nie lange gefragt, sondern immer einfach getan: nämlich Menschen in Notlagen auf begrenzte ein Zuhause geben, eine temporäre Heimat, und Halt, damit sie selbst wieder Mut schöpfen, Wege für ein eigenständiges und selbstbewusstes Leben zu führen. Ich möchte mich dem anschließen, was gestern nachmittag – aber nicht nur da – sehr viele getan haben: Danke sagen!

 

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Tag der offenen Tür in der Millander Handwerkerzone

Im Zuge der Umbenennung der Handwerkerzone Köstlan in Handwerkerzone Milland, laden die ansässigen Betriebe am Samstag, den 21. Mai 2016 um 10.30 Uhr zum Tag der Offenen Tür – einer Produktschau mit Einblicke in die Tätigkeiten, Vorführungen, Musik, Kinderprogramm und Kulinarik!

 

Kein Zugluftfest 2016

Nach 14 Jahren Zugluftfest wird das beliebte Musik- und Kulturfestival heuer abgesagt. Das Haus der Solidarität (HdS) kündigt an, die für den 28. und 29. Mai geplante Veranstaltung nicht durchzuführen. Hauptgründe sind die unüberwindbaren bürokratischen Auflagen des von Ehrenamtlichen getragene Festes.
Viele Organisatoren von Festen kritisieren schon seit Jahren die ständig wachsenden bürokratischen Hürden für die Durchführung von Veranstaltungen. Das Zugluftfest in Brixen ist nun ebenfalls Opfer dieser Entwicklung geworden. Das HdS sagt das beliebte Fest einen Monat vor seiner Austragung ab.
Neben zahlreichen Sicherheitsauflagen stoßen vor allem gewisse arbeitsrechtliche Vorgaben auf Unverständnis bei den Organisatoren, nach denen eine unentgeltliche ehrenamtliche Mitarbeit von Freiwilligen beim Fest nicht möglich sei, so das HdS.
Die Situation weiter verschärft hat die kurzfristig notwendig gewordene Verschiebung des Veranstaltungsortes. In den letzten fünf Jahren fand das Zugluftfest im Lido von Brixen statt. Erst seit März wissen die Verantwortlichen, dass dies wegen des dortigen Umbaus nicht geht. Dies hätte eine kurzfristige Verlegung nach Milland zur Folge gehabt. Als Alternative war bereits der Platz vor dem Jakob-Steiner-Haus ausfindig gemacht worden.
Doch das HdS macht Schwierigkeiten auch bei sich selbst aus. „Nach fast 10-jähriger Herbergsuche, und einjährigem Umbau der neuen Struktur bei weiterlaufendem Betrieb ist uns die Luft ausgegangen“, meint Penn. „Wir müssen uns – leider etwas spät- eingestehen, dass uns die Kraft fehlt, ein Fest mit rund 2.500 Besuchern zu schultern, auf neuem Platz und ständig verschärften Regelungen.“

Die für Samstag, 28. Mai um 14 Uhr angesetzte Einweihungsfeier des neuen HdS findet trotzdem, wie geplant, statt. Das HdS erwartet Bischof Ivo Muser, die Landesräte Philipp Achammer und Martha Stocker, Bürgermeister Peter Brunner sowie zahlreiche Freunde und Unterstützer.

Astra-Kino: Artikel auf salto.bz & update

Einen ausführlichen Artikel schreibt Salto.bz gestern (23.04.2016) zum Thema Astra-Kino.

#update zur Struktur: In wenigen Wochen wird das Ausführungsprojekt fertig sein, das dann von der Baukommission genehmigt werden muss. Gleich anschließend können die Arbeiten ausgeschrieben werden. Soweit die gemeinsame Finanzierung zwischen Land und Gemeinde aufgebracht werden kann – laut Zusagen müsste dies passen – kann im Herbst mit den Bauarbeiten begonnen werden!

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Bewegte Stadt. Brixen in alten Filmen

Gestern Abend fand im Forum Brixen vor rund 500 Zusehern die Präsentation der DVD „Bewegte Stadt. Brixen in alten Filmen“ statt. Dieses Projekt, nach einer Idee von Siegi Gostner und mir, wurde bereits 2011 gestartet und hat nun endlich seinen Abschluss gefunden! Der 66 Minuten lange Film ist zusammengestellt aus verschiedenen Szenen der Brixner Stadtgeschichte. Die Sammlung dieser Filme erfolgte in einem Interreg Projekt des Amtes für Film und Medien zwischen 2008 und 2011. Am 27.01.2012 haben wir einen ersten Filmabend mit diesen Filmen organisiert, gleich anschließend kam der Wunsch von verschiedener Seite, mit dem mehr als interessanten Material eine DVD zu produzieren. Das Amt für Film und Medien sowie der Filmclub sind die Herausgeber dieser Publikation, die es in der Stadtbibliothek Brixen kostenlos gegen eine Spende zu beziehen gibt.

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Künftige Nutzer in Planung eingebunden

Auf meine Einladung hin wurde vergangene Woche ein Workshop zur Ausführungsplanung des ehemaligen Astra-Kinos organisiert. Bei dem Treffen, an dem Vertreter unterschiedlicher Kultursparten teilnahmen, wurden wichtige Anregungen für die Detailplanung gegeben.
Das ehemalige Astra-Kino in der Brixner Romstraße soll zur Nutzung als Zentrum junger und experimenteller Kultur saniert werden. Eine Arbeitsgruppe hatte in den vergangenen Jahren ein entsprechendes Konzept ausgearbeitet, auf Basis dessen die Gemeindeverwaltung ein Vorprojekt und schließlich das Einreicheprojekt ausgearbeitet und im Spätherbst 2015 genehmigt hat. Im Jänner diesen Jahres wurde eine Team von Technikern rund um das Architekturbüro „MoDus Architects“von Matteo Scagnol und Arthur Pichler vom Büro „TAAUT VENTURA“ mit der Ausführungsplanung beauftragt. Bei dieser Planung werden sämtliche Details definiert. Deshalb ist es entscheidend, all jene Personen mit einzubinden, die künftig kulturelle Veranstaltungen im ehemaligen Astra-Kino organisieren werden und daher ganz wichtige Hinweise aus praktischer Sicht geben können. Dies war die Absicht für dieses Zusammentreffen. Die Qualität der Planung öffentlicher Bauten hängt nämlich ganz wesentlich auch von der Auseinandersetzung mit den Nutzern ab!
Astra-Workshop
Rund 15 Personen sind der Einladung gefolgt und haben am Workshop teilgenommen. Geleitet wurde dieser vom zuständigen Projektleiter der Gemeinde Ing. Renato Sette. Auf drei Arbeitstischen wurden die beiden aktuellen Baukörper des Gebäudes – das Foyer und der Hauptsaal – sowie der neu zu errichtende unterirdische Saal im Süden des Astra analysiert und die bereits gemachten architektonischen Lösungen auf ihre praktische Anwendbarkeit hin überprüft.
Die Ideen und Überlegungen der Kulturschaffenden waren sehr konstruktiv und gut durchdacht. Dadurch konnten wichtige Impulse für die weitere Planung eingefangen werden. Auf jedem Arbeitstisch war ein Vertreter der Architekten dabei und hat die verschiedenen Anregungen dokumentiert. Auf Basis dieser Dokumentation wird das bestehende Projekt nun noch einmal überarbeitet und den Vertretern der Kultur in wenigen Wochen erneut präsentiert.
Der aktuelle Zeitplan sieht vor, dass die Umbauarbeiten für das ehemalige Astra-Kino im Spätherbst 2016 starten, sofern bis dahin die Finanzierung geklärt ist. Die Fertigstellung und Nutzung der Struktur wäre demnach ab 2018 möglich.