Haus der Solidarität feierlich eingeweiht

Im Beisein von Bischof Ivo Muser, den Landesräten Martha Stocker und Philipp Achammer sowie zahlreichen Freunden und langjährigen Wegbegleitern wurde gestern nachmittag feierlich das Haus der Solidarität „Luis Linter“ eröffnet und gesegnet.
„Erfolg hat drei Buchstaben: tun“ meinte Johann Wolfgang Goethe einmal. Ganz in diesem Sinne haben die Initiatoren des Projekts HdS nie lange gefragt, sondern immer einfach getan: nämlich Menschen in Notlagen auf begrenzte ein Zuhause geben, eine temporäre Heimat, und Halt, damit sie selbst wieder Mut schöpfen, Wege für ein eigenständiges und selbstbewusstes Leben zu führen. Ich möchte mich dem anschließen, was gestern nachmittag – aber nicht nur da – sehr viele getan haben: Danke sagen!

 

Kein Zugluftfest 2016

Nach 14 Jahren Zugluftfest wird das beliebte Musik- und Kulturfestival heuer abgesagt. Das Haus der Solidarität (HdS) kündigt an, die für den 28. und 29. Mai geplante Veranstaltung nicht durchzuführen. Hauptgründe sind die unüberwindbaren bürokratischen Auflagen des von Ehrenamtlichen getragene Festes.
Viele Organisatoren von Festen kritisieren schon seit Jahren die ständig wachsenden bürokratischen Hürden für die Durchführung von Veranstaltungen. Das Zugluftfest in Brixen ist nun ebenfalls Opfer dieser Entwicklung geworden. Das HdS sagt das beliebte Fest einen Monat vor seiner Austragung ab.
Neben zahlreichen Sicherheitsauflagen stoßen vor allem gewisse arbeitsrechtliche Vorgaben auf Unverständnis bei den Organisatoren, nach denen eine unentgeltliche ehrenamtliche Mitarbeit von Freiwilligen beim Fest nicht möglich sei, so das HdS.
Die Situation weiter verschärft hat die kurzfristig notwendig gewordene Verschiebung des Veranstaltungsortes. In den letzten fünf Jahren fand das Zugluftfest im Lido von Brixen statt. Erst seit März wissen die Verantwortlichen, dass dies wegen des dortigen Umbaus nicht geht. Dies hätte eine kurzfristige Verlegung nach Milland zur Folge gehabt. Als Alternative war bereits der Platz vor dem Jakob-Steiner-Haus ausfindig gemacht worden.
Doch das HdS macht Schwierigkeiten auch bei sich selbst aus. „Nach fast 10-jähriger Herbergsuche, und einjährigem Umbau der neuen Struktur bei weiterlaufendem Betrieb ist uns die Luft ausgegangen“, meint Penn. „Wir müssen uns – leider etwas spät- eingestehen, dass uns die Kraft fehlt, ein Fest mit rund 2.500 Besuchern zu schultern, auf neuem Platz und ständig verschärften Regelungen.“

Die für Samstag, 28. Mai um 14 Uhr angesetzte Einweihungsfeier des neuen HdS findet trotzdem, wie geplant, statt. Das HdS erwartet Bischof Ivo Muser, die Landesräte Philipp Achammer und Martha Stocker, Bürgermeister Peter Brunner sowie zahlreiche Freunde und Unterstützer.

Umbauarbeiten im Jakob-Steiner-Haus

Der Brixner Stadtrat hat heute einen Beschluss gefasst, mit dem der Sozialgenossenschaft „Haus der Solidarität“ des Jakob-Steiner-Haus für ein Jahr vorerst provisorisch zur Verfügung gestellt wird, damit diese mit den internen Umbauarbeiten starten können. Klappt alles nach Plan sollte im Spätherbst das HdS ins Jakob-Steiner-Haus einziehen. Parallel zu den internen Umbauarbeiten wird das Amt für Bauerhaltung des Landes bald mit den Sanierungsarbeiten im Außenbereich beginnen. Die Ausschreibung für die entsprechenden Arbeiten ist vor Kurzem erfolgt.

JSH

Frohe Weihnachtsbotschaft für das HdS

Das Haus der Solidarität hat heute eine frohe „Weihnachtsbotschaft“ von der Südtiroler Landesregierung erhalten. Auf Antrag von Integrations-Landesrat Philipp Achammer wird dem HdS der fehlende Beitrag in Höhe von 400.000 € für den geplanten Innenausbau des Jakob-Steiner-Hauses gewährt. Nach jahrelangem Ringen um eine Lösung für die Standortfrage ist dies eine wunderschöne Botschaft für das Haus!

1€ für das Haus der Solidarität

„Mit 1 € 1 Haus bauen“
Dies versucht die erste Südtiroler Gemeinden-Meisterschaft. Zeitgleich mit der Fußball-Weltmeisterschaft werden in Südtirols Geschäften, Gastlokalen, Gemeinden ein-Euro-Spenden zugunsten des Hauses der Solidarität (HdS) gesammelt. Jene der 116 Gemeinden, welche im Verhältnis zu den EinwohnerInnen die höchste Summe erzielt, wird Meister. Meister wird aber auch jene Einrichtung, die die höchste Spendensumme hereinspielt. www.1euro.bz

Teilnehmende Lokale in Brixen

Bäckerei Gasser, Große Lauben, Raiffeisenkasse, Große Lauben, Volksbank, Sparkasse, Große Lauben, Bibliothek, Domplatz, Gemüse Monika, Rosslauf, Bäckerei Mutschlechner, Runggadgasse, Bäckerei Mutschlechner, Altenmarktgasse, La Stüa, Runggadgasse, Adlercafe, Adlerbrücke, Porticus, Kleine Lauben, Aquarena, Weltladen Brixen, Stadelgasse, Bioladen Pro Natura, Stadelgasse, Cafe City, Große Lauben, Domcafe, Pfarrplatz, Bar Cusanus, Hartwiggasse, Bar Vinus, Altenmarktgasse, KVW, Hofgasse, Platzl, Große Lauben, Konditorei Pupp, Cafe am Gries, Hartwiggasse, Bar Absolut, Albuingasse, Street One, Infopoint Mobile

Gemeinderat/Jänner

Heute Abend Gemeinderatssitzung in Brixen, mit den wichtigsten Themen:

– Beschlussanträge:
Bürgerliste zu gemeinsamen Schulgebäuden der unterschiedlichen Sprachgruppen
Staffler (STF) zur Umbenennung der Cesare-Battisti-Str.

– Vertragsurbanistik „Klingerhof“ (Zukunft des HdS)

– Abänderung Bauleitplan /Seilbahn: Stellungnahme zu den Einwänden und ergänzter Umweltbericht

Unterkunft für’s HdS nun bald definitiv?

Wie den Aussendungen des Landespresseamtes und auch den lokalen Medien nach zu vernehmen ist, scheint die definitive (20 Jahre) Unterbringung des Hauses der Solidarität nun bald nichts mehr im Wege zu stehen. Die angepeilte Lösung, die Struktur im Jakob-Steiner-Haus einzuquartierten, scheint über den Weg der Vertragsurbanistik möglich, nachdem andere Formen der Finanzierung nicht realisierbar waren.
Für das Haus und seine Bewohner wäre damit ein jaherlanges Zittern und Ringen um das Überleben des Projektes vorbei.

Oberschüler & Integration

Heut‘ vormittag war ich im Haus der Solidarität eingeladen. Als Gemeindepolitiker durfte ich dem Besuch einer Klasse einer Bozner Berufsschule beiwohnen. Die Schüler und deren Lehrpersonal informierten sich vor Ort über die Struktur des HdS sowie die Tätigkeiten der OEW. Nach einer Einführung zu beiden Strukturen begann, zunächst vorsichtig, aber dann immer offener, eine Diskussion über das Thema Integration/Migration. Die sehr vielfältige und an Themen breite Diskussion fand ich besonders dann sehr spannend, wenn die Schüler ihre Gefühle und Emotionen in Zusammenhang mit diesem Thema vorbrachten. Ich finde es gut, wenn man vorbehaltslos alle Konflikte und allen Ärger auch ansprechen kann, welcher sich in einer multi-kulturellen Gesellschaft nun mal ergeben.Mit Fakten und guten Argumenten kann man dann auch versuchen, innere Vorurteile abzubauen, Vermutungen zu zerstreuen. Einen großen Dank an das HdS-Team für diese für mich wunderbare Erfahrung.

Die Legislatur ist vorüber

Gestern hat die letzte Gemeinderatssitzung statt gefunden. Für viele der aktuellen Räte war es das letzte Mal, dass sie in diesem alten und bei gut besuchter Sitzung sehr bald stickigem Ratssaal über die verschiedenen Punkte der Tagesordnung zu befinden hatten und sich die eine oder andere Debatte mit dem politischen Gegner lieferten.

Gestern waren gar einige Tagesordnungpunkte von Relevanz zu erledigen, weshalb die von 18 bis ca. 22 Uhr geplante Sitzung letztlich bis knapp 1 Uhr in der Früh ging. Dass man die Debatten vorwiegend für den Wahlkampf verwendete, ist in Zeiten wie diesen normal und legitim. Gestern war zudem das Fernsehen präsent und damit wurde bei den verschiedenen Diskussionen vielleicht doch das eine oder andere Mal etwas sorgsamer auf die Wortwahl geachtet. (Meine Erfahrung im unterschied zu früheren Sitzungen)

Nichts desto trotz war auch die gestrige Sitzung von heftigen Schlagabtäuschen zwischen Mehrheit und Opposition geprägt. Vor allem Punkt 14, eine Bauleitplanänderung in Milland betreffend das Projekt „Dorf im Dorf“ der Comboni Missionare geriet zu einem schier endlosen Hin und Her zwischen Vertretern der Regierung, die den urbanistischen Kompromiss verteidigten und Vertretern der Grünen Bürgerliste, die vor allem auf den damit verbundenen Auszug des Hauses der Solidarität aus dem Xaverianum verwiesen.

Über die Zukunft des HdS indes wird der kommende Gemeinderat weiter zu befinden haben. Gestern wurde noch mehrfach auf den Grundsatzbeschluss verwiesen, der eine Fortführung des Projektes vorsieht und dem ALLE Parteien im Gemeinderat zugestimmt haben.

Stablum auf der Regierungsbank: ein historisches Bild?

Letzte Gemeinderatssitzung *update*

… dieser Legislatur morgen Abend im Ratshaus um 18 Uhr.
Haupttagesordnungspunkt ist eine Bauleitplanänderung, welche das langdiskutierte Projekt „Dorf im Dorf“ der Comboni-Missionare in Milland betrifft und eine Verbauung der Kubatur des Xaverianums nun möglich macht. Dies hat auch zur Folge, dass das Projekt „Haus der Solidarität“ sich binnen zwei Jahren nun definitiv eine neue Bleibe suchen muss. Nach über 30 Standortanalysen muss eine „Lösung“ nun innerhalb zweier Jahre gefunden werden!

Neben der HdS-Zukunft hat die Bauleitplanänderung auch urbanistisch weitreichende Konsequenzen. Aus dem Xaverianum wird Wohnbau. Über das Wie der Realisierung im Sinne einer weitgehend schonenden Verbauung wurde nun schon seit über 3 Jahren intensiv diskutiert (vor allem der Ortsausschuss der SVP Milland hat sich vehement gegen die Ursprungsvariante des Projektes „Dorf im Dorf“ gestemmt) und auch medial vielfach berichtet. Die aktuelle Lösung stellt einen passablen Kompromiss nach unzähligen zähen Debatten dar.

Dass es beim ganzen Comboni Areal auch um weitreichende urbanistische Änderungen geht (neue Zufahrt zur Wohnbauzone & Projekt „Dorf im Dorf“) und dabei verschiedene Thematiken zusammen geflossen sind, hat plötzlich auch die Grüne Bürgerliste gemerkt. Nachdem sie drei Jahre lang diese Diskussion, milde formuliert, verpasst hat (was sie auch zugeben), glauben sie nun 5 vor 12 und passend zur Wahlkampfzeit  sich dazu äußern zu müssen. Leider mit viel Fehlinformation und ganz nach dem Motto: Kenn ich die Fakten nicht, stell ich halt Vermutungen an! Eine schlechte Figur macht dabei besonders jener GBL – Gemeinderat, der sich bisher sehr redlich um die Zukunft des HdS bemüht hat, wofür ihm auch ein Dank gebührt. Schade, dass er seine Ausführungen pro HdS mit vagen Unterstellungen in punkto „Dorf im Dorf“ und angrenzender Wohnbauzone schmückt und damit seinem HdS-Engagement keinen guten Dienst erweist.