Hofburggarten / Ausführungsplanung

In Sachen Hofburggarten stehen die nächsten Schritte an. Durch finanzielle Zusagen der Autonomen Provinz und der Stiftung Südtiroler Sparkasse können mit der nun erfolgenden Ausführungsplanung die ersten Weichen zur Umsetzung des Gewinnerprojekts gesetzt werden. Es gilt nun, einen Bogen zu spannen zwischen Funktionalität und Respekt vor dem historischen Ensemble.

Hofburggarten – next round

Gestern nachmittag fand im Adrian Egger Saal die Vorstellung der Rahmenbedingungen für die Ausschreibung des Wettbewerbs zur Gestaltung des Hofburgareals statt. Markus Lobis hat für die Initiative ProPomarium ein Protokoll des Treffens verfasst, das HIER gelesen werden kann.
Der Text ist sehr objektiv als Protokoll verfasst, der Titel indes sehr subjektiv und „journalistisch“. Dier Hauptdiskussionspunkte waren gestern die Themen „Führungskonzept und Eintritt“, „Wettbewerbsbedingungen“ sowie die Frage nach dem „Touristischen Attraktionsgehalt der Struktur“. Vor allem die Frage nach einem Eintritt zur Wahrung der öffentlichen Ordnung wird die Diskussion noch längerfristig prägen. Meine persönliche Meinung: Der „Schgaguler-Vorschlag“ mit einem symbolischen Eintritt, dessen Wert man größtenteils in anderer Form rückerstattet bekommt (z.B. ein Kaffee in der Bar), wäre die ideale Lösung, um einerseits eine gewisse Kontrolle über die Besucherfrequenz im Garten zu haben, andererseits der Besucher den Betrag quasi rückerstattet bekommt.

Hofburggarten / JG

Innerhalb der Jungen Generation in der SVP hat sich eine kleine Arbeitsgruppe mit der Öffnung und Nutzung des Hofburggartens auseinander gesetzt. Besonderer Fokus der JG: die Anliegen der Brixner Jugend. Aus den verschiedenen Überlegungen und Ideen sind letztlich 4 Kernanliegen übrig geblieben:

– In der erweiterten Arbeitsgruppe der Gemeinde sollte ein Vertreter einer Jugendorganisation dabei sein

– im großen Hofburggarten-Areal soll es verschiedene Bereiche geben, darunter einen offenen und kostenlosen (zum chillen …), einen Bereich für Veranstaltungen sowie einen „touristischen“ Bereich

– der Zugang zum Gartenareal soll kontrolliert sein

– Potentielle Eintritte sollten an die brixen.mobil card gekoppelt sein

Hofburggarten.Tag der offenen Tür

Am Samstag, 28. Mai wird es im Hofburggarten einen Tag der offenen Tür geben (10 bis 16 Uhr). Die Gemeindeverwaltung hat dazu ein recht reichhaltiges Programm entwickelt, das unter anderem vorsieht, in einem öffentlichen Diskurs die Meinung der Bürger zum künftigen Konzept des Gartens einzufangen. Durch eine rege Beteiligung hierbei werden die Bürger maßgeblich mitentscheiden können, wie die Ausschreibung zur Gartengestaltung erfolgen wird.

Hofburggarten – FLYER zum Tag der offenen Tür

Bürger-Genossenschaft

Die Bürgerinitiative Pro Pomarium hat die ersten Weichen zur Gründung einer Bürger-Genossenschaft zur Führung des Hofburggartens gelegt.

Artikel auf der PP-Homepage

Grundgedanke hinter der Genossenschaft: „Die Bürgerschaft darf nicht nur Wünsche und Forderungen aufstellen sondern muss auch bereit sein, Verantwortung zu übernehmen und kann sich dadurch auch aktive Teilhabe und Mitentscheidungsrechte sichern.“ Markus Lobis

Hofburggarten – Vorstellung der bisherigen Arbeit

Rund 200 Personen verfolgten gestern Abend in der Cusanus Akademie gespannt die Vorstellung der bisherigen Überlegungen zur Neugestaltung des Brixner Hofgartens! Mit dabei im Reigen der Verantwortlichen und Projektanten: Bürgermeister Albert Pürgstaller, der Planer Otto Steiner (http://www.steinersarnen.ch) sowie die Landschaftsplanerin Eva Maria Schgaguler.

Otto Steiner präsentierte das Grobkonzept für das Thema „Wasserwelten“ (das Konzept „Apfel“ wurde gekillt) als künftiges Publikumsmagnet in der Altstadt („Die strategische Aufgabe war eine imposante Schönwetterattraktion“), Eva Schgaguler ihre Diplomarbeit, welche sich mit dem fürstbischöflichen Hofgarten auseinandersetzt und einen interessanten und historisch gut fundierten Gestaltungsvorschlag aus Sicht eines Landschaftsgestalters aufzeigt.

Die anschließende emotionsbeladene Diskussion war gleichermaßen spannend und interessant, verfiel aber leider zu sehr in ein schwarz-weißes Blockdenken, das der künftigen Debatte, die ab sofort eröffnet ist, nicht sehr zuträglich sein dürfte.

Bildquelle: Leo Angerer

Hofburggarten – Diskussion

Die ausgearbeiteten Konzepte für die künftige Nutzung des Brixner Hofburggartens werden kommenden Donnerstag mit der Öffentlichkeit diskutiert, „um Grundsatzentscheidungen treffen zu können“, wie die Gemeinde in einer Aussendung schreibt.
Treffpunkt: 4. November – 20 Uhr
Ort: Cusanus-Akademie

Quelle: propomarium.wordpress.com

Hofburggarten – Initiativgruppe

Im Zusammenhang mit der Öffnung des Hofburggartens wird von Markus Lobis eine neue Bürgerinitiative gegründet, die eine „Eventisierung“ des Areals vermeiden will: Hier der Internetlink: http://propomarium.wordpress.com/

Treffen zur Gründung der Initiative: Freitag, 29. Oktober, 20.00 Uhr, Domcafé

Hofburggarten

Der Brixner Hofburggarten wurde bekanntlich von der Gemeindeverwaltung angemietet, um ihn zu öffnen und zugänglich zu machen. Dass dies prinzipiell eine gute Idee ist, darin sind sich (fast) alle einig.

Zur Vorgangsweise indes gibt es recht unterschiedliche Auffassungen. Die Grüne Bürgerliste hat gestern in einer Pressekonferenz kritisiert, dass man zu wenig darüber wisse, heute antwortet der Bürgermeister auf diese Kritik:
Hofburggarten verdient durchdachtes und breit getragenes Konzept

Hofburggarten “Central Park” – REAKTIONEN #4

Vor kurzem wurde auf Facebook unter dem Titel ein „Central Park“ für Brixen / un „Central Park“ per Bressanone eine Gruppe gegründet, die bereits über 460 Mitglieder (die Zahl muss laufend korrigiert werden) zählt. Hier kommt das eigentliche Anliegen der Jugend klar zum Ausdruck: nämlich das Anliegen eines Freiraum für diverse Formen der Nutzung, von sportlicher bis hin zu kultureller Natur, auch unabhängig von der location HOFBURGGARTEN! Im heutigen Artikel im Alto Adige wird die Thematik leider auf den Hofburggarten reduziert.

Hofburggarten „Central Park“ – REAKTIONEN #1

Bürgermeister Pürgstaller hat sich in der gestrigen Pressekonferenz des Stadtrates zum Artikel im Alto Adige geäußert.  Er ist und war nicht das erste Mal mit dem Thema konfrontiert und wurde von der Zeitung nur teilweise wider gegeben. Tatsache ist, dass der Bürgermeister die location Hofburggarten als nicht ideal für die von der Jugend lancierten Ideen ansieht. Der Grund liegt darin, dass gerade Studien zur Nutzung des Gartens erarbeitet werden, und die vorraussichtliche Nutzung wird wohl in einigen Punkten von den Vorstellungen der Jugendlichen stark abweichen.

Nicht desto trotz hat Bürgermeister Pürgstaller erst gestern wieder betont, dass er sehr wohl gewillt ist, die Ideen der Jugend aufzugreifen und für das Thema Freiflächen Lösungen zu erarbeiten. Heute im Alto Adige die Klarstellung: „Il sindaco rilancia ai giovani offrendo Lido o Giardini Rapp“.

Quelle: Alto Adige, 11.02.2010

Meine Meinung: Man sollte wiederum nicht sofort in die Diskussion des WO einsteigen sondern zunächst mal auf breiter Ebene die Bedürfnisse der Jugend erheben. Die Jugend ist kreativer als man glaubt, vielleicht tauchen ja noch zig Ideen zum WIE und WO auf.

Hofburggarten „Central park“

Andi Pichler & Arno Parmeggiani hatten im Gemeinderat über die Ergebnisse des ersten Jugend-Forum-Giovani berichtet, unter anderem über das Bedürfnis nach mehr Freiraum und die im Forum angedachte VISION eines Central Parks für Brixen. Nun denn, prompt schritt das Komittee zur Rettung des Hofburggartens auf den Plan und verwarf diesen wahnwitzigen Anspruch. Es äußerte sich auch der Bürgermeister, der darauf verwies, dass man gerade verschiedene Varianten dazu studiere. Im heutigen Alto Adige nun die Reaktion der Jugend, die darüber „not amused“ ist, dass man Ideen sofort verwirft anstatt eine Diskussion darüber zu eröffnen!

MEINE PERSÖNLICHE MEINUNG DAZU:
Diese Thema ist BEISPIELGEBEND dafür, warum sich die Jugend nicht ernst genommen fühlt!!! Wenn Jugendliche eine Idee lancieren, so muss man davon ausgehen, dass dahinter weniger ein bis ins Detail ausgereifter Vorschlag samt Kostenanalyse und Umsetzungsplan steht denn ein BEGEHREN, ein BEDÜRFNIS, eine VISION. Diese Bedürfnisse einfach zu verwerfen zeigt von mangelnder Sensibilität gegenüber dieser Altersgruppe. Vielmehr sollte es darum gehen, in einer breiten Diskussion aus den Bedürfnissen der Jugend reele und umsetzbare Lösungen zu generieren. Dafür aber braucht es Zeit, Aufmerksamkeit und Ausdauer.

Ein "central park" für Brixen? Bildquelle: Wikipedia