Brixner Gespräche * Auffälligkeiten

Ein paar Aussagen und Nicht-Aussagen bei den Brixner Gesprächen am Mittwoch Abend sind für mich besondere Auffälligkeiten, aus unterschiedlicher Perspektive:

Elda Letrari von der Grünen Bürgerliste zeigte sich mit 80% der geleisteten Arbeit der Stadtregierung zufrieden. Eine sensationelle Aussage, wie ich finde, wo man nach den bisherigen Aussagen der GBL das latente Gefühl hatte, dass die Stadtregierung rein gar nichts richtig mache. Ein deutliches Zeichen für einen Ausbau der Zusammenarbeit.

Walter Blaas von den Freiheitlichen hat einen neuerlichen Versuch gestartet, für seine Forderung nach Abschaffung der IRPEF-Zulage eine brauchbare Gegenfinanzierung zu erklären. Nach den überteuerten Events (dieses Argument bleibt erhalten) ist es nunmehr die Vertragsurbanistik, die nach seinen Aussagen mit 613.000 € ausreichend wären, den „IRPEF-Ausfall“ zu kompensieren. Stadtrat Pedron (PD) indes rückte den Vorschlag insofern zurecht, als die Einnahmen der Vertragsurbanistik im Haushalt nicht einfach in ein anderes Kapitel transferiert werden können. Wir warten auf die nächste Idee.

Auffällig zudem wieder einmal der parteiübergreifende Konsens, dass man mit allen anderen gut zusammenarbeiten möchte, für die Sache versteht sich … Das „sinnlose“ politische Gestreite habt neben den Politikern längst auch die breite Mehrheit der Bürger satt! Da kann man nur sagen: Neue Legislatur, neue Chance!

Letztlich bleibt zu wünschen, dass man die Diskussion insofern anders gestalten könnte/sollte, auf dass jene Kandidaten, die zu Brixen so gut wie nichts zu sagen haben (Klotz, Vezzalli) die kostbare Zeit nicht für andere Themenschauplätze sinnlos vergeuden 🙂

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2 Kommentare zu „Brixner Gespräche * Auffälligkeiten“

  1. hallo Ingo,

    Stadtrat Pedron hat mit seiner Aussage nicht recht. Lediglich sein Zusatz das ganze seien Einmalzahlungen stimmt. Ansonsten gibt es hierfür keine Zweckbindungen, außer die Gemeinde macht intern eine draus. Ich habe den Betrag von ca. 600.000 € gennant, aber auch hinzugefügt, dass diese Summe bei der letzten GR- Sitzung verabschiedet. Insgesamt sind im letzteb Jahr (seit greifen der Vertragsurbanistik) mehr als 1,2 Mio. € eingenommen worden, welche die Stadtregierung Parkplätzen und der Grundschule St. Andrä zugewiesen hat. Ich verstehe, dass Du dies nicht alles wissen kannst, bloß flunkern (Pedron+BM) hilft hier nicht weiter, wenn Euch das Anliegen Abschaffung des komunalen IRPEF Zuschlages wichtig ist. Übrigens könntest Du der Information zuliebe auch über das Eigentor des BM, bei dem er mir unterschwellig unlautere Auftragsvergabe vorwerfen will und ´die Stellungnahme von Lt.abg. Heiss, die ich im übrigen nicht teile.
    viele liebe Grüße:
    Walter Blaas

  2. die abschaffung der irpef ist uns effektiv ein anliegen! was die inkompatibillität der kapitel betrifft werd ich mich informieren. ich hab effektiv nur pedron zitiert! zum statement von heiss siehe kommentar im artikel „brixner gespäche * nach(kurz)bericht“

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